Rückblick und Zukunft
Sehen wir mal mit einem schnellen Rückblick in die letzte Saison, sowie in das internationale Geschäft zurück.
Celta Vigo verabschiedete mit einem Vereinrekord der eingespielten Punkte und dem ausgezeichneten Platz 4 von der Saision 2025-3.
Im Copa Del Ray schaffte man die Gruppenphase, aber danach mit der Dreifachbelastung schien die Luft doch merklich auszugehen. Mehr war in letzten Copa Del Ray nicht drinnen.
Dafür war es international fultimant, schaffte man es im Europapokal bis in das Viertelfinale. In diesem verlor man unglücklich gegen den späteren Europa Leuage Sieger FC Basel.
Was wird die Zukunft bzw. das Spieljahr bringen?
Der Fokus wird wie immer auf die Primera Division gelegt. Dies ist bekanntlicherweise der Grundstein für alle Teilnahmen international. Taurus wie das gesamte Präsidium, usw. möchten in der Saison 2026 -1 wieder unter die Top 5 kommen.
In der nächsten Auflage des Copa Del Ray wäre das Halbfinale das erklärte Ziel.
International will Taurus in Europa mit seinem Verein in wieder für einige Überraschungen sorgen.
In diesem Sinne wünscht der Verein, sowie die Sportzeitung La Voz de Galicia dem gesamten Team vom Torrausch, den Trainerkollegen der Lga Primera Division ein gutes neues Jahr!
Sportredakteur Sergio Garcia
Die große Auftaktmesse des Sevilla FC – Hochamt in Dos Hermanos
Es ist früher Morgen in Dos Hermanos.Die Kirche ist kühl, die Bänke hart, der Weihrauch hängt so dicht in der Luft, dass selbst der liebe Gott kurz hustet.Trainer El Sansi tritt langsam nach vorne, bekreuzigt sich dreimal (einmal fürs Mittelfeld, einmal für die Abwehr und einmal prophylaktisch für den VAR) und zündet die erste Kerze an.
„Padre nuestro del Punktepolster…wir sind wieder da.“
Letzte Saison, 2025–3, endete der Sevilla FC auf Platz 2.Ein Ergebnis, das eigentlich nur in der Bibel hätte stehen dürfen.
Wasser zu Wein, Sevilla zu Vizemeister.El Sansi weiß es selbst:Das war kein Taktikbrett. Das war ein Wunder.
Deshalb ist man in dieser Saison bescheiden. Demütig. Kirchlich korrekt.Platz 7 lautet das neue Ziel.Nicht Champions League, nicht Abstiegsangst,sondern genau dazwischen, wo der Herr Fußballtradition und gepflegtes Meckern vorgesehen hat.
Doch dann senkt sich eine schwere Stille über das Kirchenschiff.Denn ein Name fehlt.Ein Feind.Ein Erzfeind. Betis Sevilla ist abgestiegen.
El Sansi kniet nieder. Ohne Derby fühlt sich Sevilla leer an. Kein Nachbar mehr, den man montags verhöhnt. Kein „habt ihr gesehen?“ Kein „grün-weiß, aber unten“. Man kann ja nicht mal mehr arrogant sein – und das ist vielleicht das größte Drama von allen.
Also wird eine zweite Kerze angezündet. Für die Seele. Und für Oma Ana.
„Heilige Oma Ana“, flüstert El Sansi, „lass auch dieses Jahr wieder deinen Rotwein gelingen. Tief. Stark. Ehrlich. So einen, bei dem man nach zwei Gläsern anfängt, alte Spiele von 2006 zu erzählen.“
Doch plötzlich ein Donnerschlag.Nicht vom Himme, sondern aus der Buchhaltung. Das Spesenbudget wurde gekürzt.
El Sansi greift nach dem Rosenkranz. Kein Rioja. Kein Reserva. Nicht einmal der gute aus der Plastikflasche mit Korkenattrappe.
Stattdessen droht das Sakrileg:
Lambrusco-Fusel, der Fünf Liter Kanister. Hier wird noch der feinster Fusel von Norma exportiert nach Spanien.
„Herr“, murmelt er,„ich habe viel ertragen.Aber zwing mich nicht, diesen Wein zu segnen.“
Dann öffnet El Sansi den Spielplan, als wäre es das Evangelium des ersten Spieltags:
Sevilla FC gegen Real San Sebastian
Ein klassischer Auftakt.Ein Spiel, bei dem man vorher betet, während des Spiels fluchtund nach dem Spiel sagt:„War doch klar.“
Granada CF gegen Sevilla FC
Und hier wird es liturgisch interessant.Granada, frisch aufgestiegen, bringt gleich eine Legende mit: Jassix.Der Transfer ist eine lange Geschichte.
Kurzfassung:Von Red Bull Salzburg nach Spanien ,aber innerlich noch auf Red Bull unterwegs.Zur Begrüßung steht Sevilla bereit.Mit offenem Herzen.Und einem Glas Red Bull Vino Tinto. Rot wie der Bullenstier.
Koffeinfrei, aber spirituell aufgeladen. Ein Willkommensdrink, der sagt:
„Bienvenida – aber heute bitte ohne Flügel.“
Sevilla FC gegen Málaga CF
Hier wird nicht gebetet.Hier wird erwartet. Hier wird verlangt.Hier ist alles andere als ein Sieg eine Beichte wert.
Die Kerzen brennen nieder.Der Weihrauch verzieht sich.El Sansi erhebt sich, zieht den Mantel enger und spricht das Schlusswort:
„Herr, gib uns Platz 7. Gib uns Ruhe vor dem VAR. Gib uns Oma Anas Wein.Und bitte,erlöse uns vom Lambrusco.“
Amen.
Neustart mit klarer Mission: Zurück in die Top-6
Mit dem Anpfiff zur neuen Saison beginnt für UD Ibiza ein Kapitel, das von Aufbruch, Selbstreflexion und klaren Ambitionen geprägt ist. Das erklärte Ziel ist unmissverständlich: Die Rückkehr unter die Top-6 der Liga. Ein Anspruch, der für den Meister der Saison 2025-1 eigentlich selbstverständlich sein sollte – und doch wurde er nun zwei Spielzeiten in Folge verfehlt.
Die Verantwortlichen haben die vergangenen Jahre kritisch analysiert. Zu viele kurzfristige Entscheidungen, zu wenig Identifikation mit der eigenen sportlichen DNA. Genau hier setzt der Neustart an. UD Ibiza kehrt bewusst zu jener Transferpolitik zurück, die den Klub einst an die Spitze geführt hat: dem gezielten Aufbau von Spielern, die bei den ganz grossen Klubs den Durchbruch nicht geschafft haben, aber über enormes Potenzial verfügen.
Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Insel. Junge, gut ausgebildete Profis aus England, die im Schatten der Topclubs stehen, sollen auf Ibiza wieder Spielzeit, Vertrauen und Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. „Wir wollen Spieler, die hungrig sind“, betont die sportliche Leitung. „Spieler, die etwas beweisen wollen – sich selbst und der Liga.“
Auch sportlich soll es wieder bergauf gehen. Ein stabilisiertes Trainerteam, mehr Kontinuität im Kader und eine klare Spielidee bilden das Fundament für die neue Saison. Der Anspruch ist realistisch, aber ambitioniert: Konstanz statt Schnellschüsse, Entwicklung statt Stillstand.
Die Botschaft an Fans und Konkurrenz ist klar: UD Ibiza ist zurück auf seinem Weg – und dieser führt nach oben.
Neue Saison...
... neue Herausforderungen und neues Glück.
Wenn wir die vorherige Saison analysieren und reflektieren, dann können wir ohne Punkt und Komma sagen, das es mit dem Pokalsieg im Elfmeterschießen gegen Espanyol Barcelona eine durchaus erfolgreiche Spielzeit war.
Durch den Gewinn des Copa del Rey haben wir uns wieder für die Europe League qualifizieren können.
In der Liga lief es nach anfänglichen Tabellenführungen in der zweiten Hälfte nicht mehr so gut wie gedacht. Mit dem 6. Platz sind wir aber am Ende und der Dreifachbelastung aus Liga,Pokal und Europa-Cup doch noch sehr zufrieden.
Was die neue Saison so bringen wird und wo die Reise hingeht, können wir wahrscheinlich erst nach der Hälfte der Spielzeit sagen.
Aber wir sind ganz entspannt und freuen uns auf tolle Duelle mit den anderen Mannschaften.
Es geht los
FC Barcelona startet ambitioniert in die neue Saison
Der FC Barcelona steht vor dem Beginn einer neuen, anspruchsvollen Spielzeit. Schon in den ersten Trainingseinheiten ist zu spüren: Der Trainer zeigt sich hochmotiviert und arbeitet mit großer Intensität daran, seine Mannschaft bestmöglich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten. Nach einer Saison, die am Ende „nur“ mit dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen wurde, ist die Zielsetzung klar definiert – Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und ein erneuter Angriff auf die Spitzenplätze.
Rückblickend möchte der Trainer nicht unbescheiden wirken, doch ganz zufriedenstellend war das Abschneiden im vergangenen Jahr nicht. Zwar reichte der fünfte Platz für die internationale Teilnahme, dennoch blieb eine gewisse Enttäuschung zurück. Die eigenen Ansprüche und die Tradition des Vereins lassen höhere Platzierungen erwarten, auch wenn die Konkurrenz in der Liga stark und konstant ist.
Gleichzeitig überwiegt die Vorfreude auf die kommende europäische Saison. Für Fans, Spieler, Verantwortliche und den Trainer selbst bedeutet der internationale Wettbewerb nicht nur sportliche Herausforderung, sondern auch die Möglichkeit, den FC Barcelona auf den großen Bühnen Europas zu präsentieren. Mit jedem Spiel wächst die Hoffnung, wertvolle internationale Punkte für den spanischen Fußball zu sammeln und die eigene Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Auch in dieser Saison wird der Kampf um den Meistertitel erneut hart umkämpft sein, mit den bekannten Favoriten, die keine Schwächen zulassen. Umso wichtiger ist es für den FC Barcelona, mindestens den internationalen Startplatz zu verteidigen. Denn es gibt kaum etwas, das den Verein mehr prägt, als die Kombination aus nationalem Ligabetrieb und den regelmäßigen Auftritten in den traditionsreichen Stadien Europas – Woche für Woche, auf höchstem Niveau.
Villarreals neues Anspruchsdenken
Die Mission "Titelverteidigung" beginnt.
5mal in 8 Saisons war man beste Heimmannschaft, 5mal in 7 Saisons hat man die meisten Tore geschossen. Ganz anders als Osasuna, die während ihrer glorreichen Tage durch gnadenlose Auswärtsdominanz zum Erfolg kamen, setzt man in Villarreal weiterhin auf Stabilität zu Hause.
Und diese Saison soll sich zum ersten Mal auch ein anderer Trend umkehren, nämlich der, dass man die direkte Saison nach einer Meisterschaft immer verkackt hat. Das soll anders werden, man will von Anfang an zeigen: wir sind da, wir haben Ansprüche, die Zeiten des Understatements sind vorbei. In der Liga als auch in der Champions League.
Ob das gut geht? Wir werden es sehen, denn in einigen wenigen Tagen rollt der Ball in der Primera endlich wieder. Endlich, endlich, endlich.
Und natürlich Dankeschön an die Gratulationen der Kollegen. Ohne die Punkte von Euch wäre die Meisterschaft einfach nicht möglich gewesen. Das weiß ich sehr zu schätzen.
Forza
Sonntag 11.01.2026
An diesem Tag startet die neue Saison. Ein sehr, sehr früher Auftakt in dieser kalten Jahreszeit. Brrrrrr.
Wir gratulieren Villarreal C.F. zum Meistertitel in der letzten Saison, herzlichen Glückwunsch (57 Punkte).
Unsere Saison lief nicht ganz nach Wunsch, nach anfänglichen Startschwierigkeiten und dem Kampf gegen den Abstieg konnten wir uns schlussenendlich auf dem 12. Platz positionieren (39 Punkte).
28 Punkten hinter dem Meister.
Absteigen mussten CD Teneriffa und Betis Sevilla.
Neu in der Liga begrüßen wir Granada C.F. und Valencia C.F.
Am heutigen 06.01.2026 haben aktuell noch 4 Mannschaften keinen Trainer.
Sevilla FC, Deportivo la Coruna und die beiden Aufsteiger Granada C.F. und Valencia C.F.
Wir starten am 11.01.2026 um 19.00 Uhr auswärts gegen Celta Vigo (Platz 4 mit 54 Punkten in der Vorsaison).
Danach spielen wir daheim gegen RCD Mallorca (Platz 14 mit 25 Punkten).
Spiel 3 bringt uns wieder ein Auswärtsspiel bei Real Madrid (Platz 12 mit 38 Punkten).
Guter Start
Mit 2 Heimspielen - einem knappen 1:0 Erfolg gegen CA Osasuna, sowie einem klaren 4:0 Sieg gegen Real San Sebastian startete Taurus zu Hause souverän in die Liga. Auswärts verlor man gegen dem amtierenden Meister Villarreal C.F. klar 3:0.
Aktueller Tabellenplatz 7, TV +2.
Im nächsten ZAT trifft Celta Vigo auf den trainerlosen Granada C.F. und dem unangenehmen Atletico Madrid. Atletico ist für Taurus ein wenig die Wundertüte in der Liga!
Zu Hause empfängt man, wiederum vor ausverkauften Haus, Málaga F.C. Taurus hält sich bei der Pressekonferenz zum Team Málaga F.C. ziemlich bedeckt, und meinte nur "wir müssen unser Spiel Málaga voll aufzwingen. Wenn das nicht klappen sollte, gehen wir als Verlierer vom Platz. Die Fans
dürfen sich auf ein intensives Spiel von uns freuen."
Ob der Plan aufgeht, und wie man in der Ferne abschneidet werden wir in ca. 20 min. erfahren.
Sportredakteur Sergio Garcia
Die verflixte zweite Saison
Still war es vor der Saison bei Deportivo La Coruna. Nach dem Aufstieg ins spanische Oberhaus und einer turbulenten ersten Saison, mit einem überraschenden siebten Tabellenplatz, musste man die Saison erst einmal sacken lassen. "Die Saison war sehr intensiv, bis zum Schluss war in beide Richtungen noch alles möglich. Zunächst war man etwas enttäuscht, da man irgendwie noch die Hoffnung hatte in die die Top 5 einzuziehen, am Ende kann man aber mit dem 7. Platz sehr zufrieden sein." So Trainer Marvin. Das zweite Jahr ist bekanntlich das schwerste nach einem Aufstieg. Einige der Shootingsstars der vergangen Saison wurden von den Ligakonkurrenten oder anderen finanzstarken Teams aus dem Ausland abgeworben. Für Co-Trainer Roy Makaay ist das aber kein Problem "Wir konnten letztes Jahr schon einige Talente aus der Jugend entwickeln und auch dieses Jahr sind wieder sehr gute Jungs dabei".
Das die Saison nicht leicht wird zeigte der Saisonstart, vier Punkte drei Spielen. Das Auftaktspiel verlor man mit 3:0 gegen Real Madrid und auch im zweiten Spiel konnte man nur ein 3:3 gegen UD Ibzia holen. Das Team von Trainer Sero entwickelt sich so langsam zum Angstgegner. Bereits vergangene Saison zeigte Ibiza sich gegen Deportivo Auswärts sehr motiviert (6:7 lautete das Ergebnis damals).
Immerhin, am dritten Spieltag platzte der Knoten. Gegen den Trainerlosen Auftsteiger Valencia konnte man auswärts mit 4:3 gewinnen und somit drei wichtige Punkte entführen.
Kurz angebunden
Kurz angebunden das Pressestatement aus Villarreal diese Woche. Der Trainer weilt mal wieder auf Besuch der Schwiegereltern in der kompletten Abgeschiedenheit der Tropen. Größter Feind, Moskitos. Und fast, aber nur fast hätte man den Spieltag vergessen. Doch den Gefallen tut man der Konkurrenz nicht. Der Ehrgeiz ist groß genug um selbst den Zeitungsbonus per Handy noch zu ergattern. Und mit 2 Heimspielen vor der Brust rechnet man sich auch sechs Punkte aus. Die wird es auch dringend brauchen, will man die Prognose des Ligaleiters Lügen strafen und wieder in die Top 3 kommen.
Viel mehr gibt es dann diese Woche auch nicht zu sagen, gleuch check out, dann 3 Stunden Auto bis zur Fähre, und dann 12 Stunden Nachtfähre in einem Bett das auf 1,60m große Menschen ausgelegt ist, und ich leider bedeutend größer bin.
Forza
Unterschätzt, aber hoch motiviert!
Der Ligaverband traut dem Team in dieser Saison keine Platzierung unter den Top 6 zu. Eine Einschätzung, die intern für Gesprächsstoff sorgt – und für zusätzliche Motivation. Die entsprechende Aussage hängt gut sichtbar an der Kabinentür und erinnert die Spieler täglich daran, wie sie von aussen wahrgenommen werden. Trotz oder gerade wegen dieser Prognose ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft kämpferisch. Trainer und Team betonen, dass man die Zweifel als Antrieb nutzen wolle.
Interessant ist dabei die unterschiedliche Bewertung in den Wettbewerben. Während man dem Team in der Liga eher wenig zutraut, gelten die Erwartungen im Pokal als deutlich höher. Dort sehen Experten durchaus das Potenzial für einen tiefen Vorstoss, was den Spielern zusätzliches Selbstvertrauen gibt. Der Pokal wird intern als Chance gesehen, früh ein Zeichen zu setzen und zu zeigen, dass man auch in K.o.-Spielen bestehen kann.
Der Saisonstart verlief allerdings nur mittelmässig. Vier Punkte aus den ersten Spielen sind solide, aber noch kein Ausrufezeichen. Es gab gute Ansätze, aber auch Phasen, in denen die Konstanz fehlte. Genau daran will das Team nun arbeiten. Die Botschaft ist klar: Die Prognosen des Ligaverbands sollen am Ende der Saison keine Gültigkeit mehr haben. Stattdessen will die Mannschaft mit Leistung, Geschlossenheit und Mentalität antworten – auf dem Platz, nicht mit Worten.
Oh my God
Es ist still in der Kirche von Dos Hermanos, still genug, dass man El Sansis Ideen für Fußball fast hören kann. Fast. Der Mann zündet eine Kerze an, als könne Licht die Abwehr retten. Spoiler: kann es nicht.
Der Saisonstart? Ein Minimalprogramm: 1:0 gegen Real San Sebastian. Ein Tor, dann Rückzug. El Sansi wirkte, als hätte er gerade die Champions League gewonnen. Wirklich. Man fragt sich, ob er jemals gehört hat, dass Fußball 90 Minuten dauert.
Dann Granada, 0:3. Sevilla verteidigte kreativ ,so kreativ, dass jeder Gegenspieler dachte: „Wow, freie Bahn.“ El Sansi erklärte hinterher alles auf einem Sprachenwirrwarr. Leider war keine einzige davon Spanisch. Oma Ana flüsterte: „Hijo, es gibt keinen Wein mehr für dich, dieser Fusel aus dem Norma verwirrt dich nur.“ Denn seit beginn dieser Spielzeit muss in Sevilla gespart werden. Oma Ana ist jetzt im Streikt bis es wieder den guten Rioja gibt.
Málaga, 1:4. Ein Gegner, der einfach lief, schoss, traf. Sevilla? Stehparty deluxe. El Sansi stand an der Linie, schaute auf die Spieler wie ein Vater auf sein Kind, das das Wohnzimmer abfackelt.
Blick auf die Tabelle: Platz 14, 3 Spiele, 3 Punkte, 2:7 Tore. Hinter Ibiza. Hinter Ibiza! El Sansi nennt das „langfristige Entwicklung“. Oma Ana nennt es „Selbstaufgabe mit Kerze“.
Der ZAT 2 wartet: Atlético Madrid, harte Nerven, gnadenlose Verteidigung. Dann UD Ibiza, kein Witz, ernsthafter Gegner. Und Barcelona, Tabellenführer, acht Tore, ein Gegentor. El Sansi wird wahrscheinlich eine halbe Stunde erklären, warum Ballbesitz auch eine Form von Verteidigung ist. Spoiler: Es ist keine.
Er zündet eine zweite Kerze an. Vielleicht für Punkte, vielleicht für Inspiration, vielleicht einfach nur, weil er denkt, Kerzen machen Tabellenpunkte. Oma Ana schaut ihn an und sagt nichts. Aber ihr Blick tötet.
Die Kirche bleibt still. Sevilla bleibt experimentell. Und El Sansi bleibt … ein Mann, der glaubt, dass Kerzen sein leid regelt
Saisonbeginn
Die ersten drei Runden sind bereits gespielt und es gibt keine Mannschaft mehr mit dem Punktemaximum. Nach 3 Spieltagen führt der FC Barcelona die Tabelle mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von 8:1 an.
Wir sind auch gut in die Hinrunde gestartet, wir konnten ebenfalls 2 Siege erreichen.
Das erste Spiel ging aber mit 1:0 bei Celta Vigo verloren.
Spiel 2 brachte uns einen 3:1 Heimsieg gegen RCD Mallorca.
Spiel 3 brachte uns ein Auswärtsspiel bei Real Madrid, hier konnten wir mit 3:2 gewinnen.
In der Tabelle bringt uns das Platz 6.
Leider werden in der Tabelle noch immer 4 Mannschaften ohne Trainer dargestellt. Dabei sind es letztlich nur 2 Mannschaften die noch keinen Trainer an der Seitenlinie haben.
Am 2. Spieltag starten wir gegen Valencia C.F.
Danach geht es nocheinmal daheim gegen Deportivo la Coruna. Hier wird kein Trainer "angezeigt" obwohl Marvin hier als Trainer tätig ist.
Zum Abschluss spielen wir auswärts bei Villarreal C.F.
Barcelona kommt gut aus den Startlöchern
Barcelona – Der FC Barcelona ist vielversprechend in die neue Saison gestartet. Beim ersten ZAT der Spielzeit präsentierte sich die Mannschaft in beachtlicher Frühform und unterstrich ihre Ambitionen mit zwei überzeugenden Heimsiegen. Lediglich auswärts musste man einen Rückschlag hinnehmen: Gegen den Ex-Klub von Atlético Madrid unterlagen die Katalanen denkbar unglücklich mit 0:1.
Trotz dieser Niederlage zeigte sich der Trainer im Rahmen der anschließenden Pressekonferenz insgesamt sehr zufrieden mit dem Auftreten seines Teams. Der Saisonbeginn sei nach den Erfahrungen des Vorjahres von besonderer Bedeutung gewesen. „Der Anfang ist schwer, nachdem wir letztes Jahr am Ende der Saison auf den fünften Platz zurückgefallen sind. Der Start war heuer ganz, ganz wichtig. Wir wollen wieder ins internationale Geschäft“, erklärte der Coach.
Besonders emotional wurde der Trainer, als er über seine persönliche Situation sprach. „Ich fühle mich wohl, endlich bei meinem Traumklub zu sein. Das bedeutet mir sehr viel und ich möchte dem Verein etwas zurückgeben“, so der Übungsleiter, der seit seinem Amtsantritt eng mit dem Verein und dessen Zielen verbunden wirkt.
Gleichzeitig mahnte er zur Vorsicht. Die zwischenzeitliche Tabellenführung solle nicht überbewertet werden. „Das ist leider nur eine Momentaufnahme und kann nächste Woche schon wieder ganz, ganz anders aussehen“, stellte er klar. Entscheidend sei vielmehr die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft über die gesamte Saison hinweg.
Unverändert bleibt jedoch der Anspruch im heimischen Stadion. „Tatsache ist, der FC Barcelona wird auch weiterhin versuchen, zu Hause eine Heimmacht zu sein und seine Spiele zu gewinnen“, betonte der Trainer abschließend. Mit einem kämpferischen Schlusswort unterstrich er den eingeschlagenen Weg: „In diesem Sinne, alles für den FC Barcelona.“
Der Saisonauftakt lässt jedenfalls hoffen, dass Barcelona in dieser Spielzeit wieder eine prägende Rolle im Kampf um die internationalen Plätze einnehmen kann.
Chris Kramer vor Sensationstransfer!
Mit dem aktuellen sechsten Tabellenrang lässt sich zunächst durchaus zufrieden sein. Die Mannschaft hat sich im bisherigen Saisonverlauf stabil präsentiert, viele Punkte eingefahren und gezeigt, dass sie in der Liga absolut konkurrenzfähig ist. Gerade nach einer Phase des Umbruchs ist Platz sechs ein solides Zwischenfazit und eine gute Basis für die kommenden Wochen. Das Team wirkt gefestigt, der Zusammenhalt stimmt, und spielerisch sind klare Fortschritte erkennbar.
Dennoch hat auch die Ligaleitung mit ihrer Einschätzung recht: Die Auswärtsbilanz bleibt ein entscheidender Knackpunkt. Zu häufig ließ man in fremden Stadien wichtige Zähler liegen, oft trotz ordentlicher Leistungen. Genau diese Punkte entscheiden am Ende darüber, ob man im oberen Mittelfeld landet oder tatsächlich den ganz großen Wurf schaffen kann. Wer dauerhaft um die Spitzenplätze mitspielen will, muss auch auswärts konstanter auftreten, mutiger agieren und in engen Spielen mehr Konsequenz zeigen. Die nächsten Chancen auf Besserung starten in Vigo und Madrid!
Ein Blick nach vorne zeigt: Noch ist nichts entschieden. Das Transferfenster ist weiterhin eine Woche geöffnet – und hinter den Kulissen tut sich offenbar noch einiges. Gerüchten zufolge bahnt sich sogar ein echter Hammertransfer an. Chris Kramer, zuletzt im Trikot von Borussia Mönchengladbach, könnte überraschend noch einmal die Fußballschuhe schnüren und künftig für Ibiza auflaufen. Seine Erfahrung, Spielintelligenz und Führungsqualitäten würden der Mannschaft in vielerlei Hinsicht guttun, gerade mit Blick auf Stabilität und Mentalität in Auswärtsspielen.
Es geht munter weiter
Dies kann man bei Celta Vigo ohne weiter sagen. Zur Zeit knüpft man mit der Leistung von der Saison 2025-3 an. Zu Hause performt man sehr gut, zwingt dem Gegner das eigen Spiel auf. Dies ergab einen 2:0 Erfolg gegen Málaga C.F. Auswärts gewann man auch mit tollem kompakten Spiel gegen Granada C.F. 1:4. Das zweite auswärts Spiel verlor Taurus denkbar knapp 1:0 gegen Athletico Madrid. Nach ZAT 2 sieht sich Taurus mit seinem Team in der Liga auf Platz 2.
Im ZAT 3 hat Taurus zwei Heimspiele gegen UD Ibiza und Espanyol Barcelona. Man darf gespannt sein, wie diese beiden Spiele ausgehen.
Auswärts kommt es zum Kracher gegen den Tabellenführer FC Barcelona!
Im umgebauten Camp Nu liegt für die Mannen von Taurus die Latte sehr hoch. Aber auch dort könnte Taurus überraschen.
Bis dorthin heißt es aber noch einmal schlafen.
Sportredakteur Sergio Garcia
Von 12 auf 14
Man sagt, in Sevilla wird der Fußball nicht gespielt, sondern erlitten. El Sansi scheint dieses Motto aktuell etwas zu wörtlich zu nehmen. Die Bilanz der letzten drei Spiele liest sich wie die Krankenakte eines Patienten mit schwerer Identitätsstörung.
Zuerst gab es das glorreiche 4 zu 1 gegen Atletico Madrid. Ein Ergebnis, das so überraschend kam, dass man in Madrid kurzzeitig überlegte, den Sport ganz einzustellen und stattdessen professionelles nix tun zu betreiben.
Danach folgte der mühsame 1 zu 0 Erfolg gegen UD Ibiza. Es war ein Spiel, so zäh wie eine Schuhsohle aus dem vorletzten Jahrhundert. Ibiza verteidigte mit der Leidenschaft von Urlaubern, die ihre Liegen mit Handtüchern besetzen, doch Sevilla stolperte irgendwie über die Ziellinie.
Und dann kam Barcelona. Ein 0 zu 2, das die Euphorie schneller löschte als ein Eimer Eiswasser ein Teelicht. El Sansi sah zu, wie seine Taktik in der katalanischen Sonne schmolz. Am Ende standen 9 Punkte und Platz 12 in der Tabelle. Das ist genau der Ort, an dem man weder Fisch noch Fleisch ist, sondern eher eine lauwarme Gazpacho.
Der Blick in die Glaskugel: Hoffnung oder Hysterie?
Die kommenden Aufgaben sind nichts für schwache Nerven. Zuerst empfängt man Espanyol Barcelona. El Sansi hat angekündigt, die Taktiktafel diesmal nicht mit dem Frühstücksteller zu verwechseln. Danach geht es ins ferne La Coruna, wo man hofft, dass Deportivo die Gastfreundschaft so ernst nimmt, dass sie die Tore gleich selbst schießen. Zum Abschluss des Blocks wartet Athletic Bilbao. Ein Spiel, das traditionell mehr blaue Flecken als spielerische Glanzpunkte verspricht.
Zum Schluss noch eine Anekdote der Meisterfeie von Vilarralr.
Der Villareal Trainer lud zur Meisterschaftsfeier ein. El Sansi brachte neben Oma Ana auch Wein mit, den guten Rioja im Kanister. In den Händen Ein Gebräu, das vermutlich auch als Raketentreibstoff oder zum Auflösen von Kalkablagerungen in Industrieschornsteinen taugt.
Nordic, in der Hoffnung, seine Trinkfestigkeit zu beweisen, nahm einen tiefen Schluck. Drei Sekunden später änderte sich seine Gesichtsfarbe von Blass zu einem besorgniserregenden Violett. Während er versuchte, die Tischdecke als Rettungsring zu benutzen, fing er an, lautstark Volkslieder zu lallen und jedem Gast ungefragt zu erklären, dass eine Dreierkette eigentlich ein Hilferuf der Seele sei.
Psssst
Noch ein ZAT, dann liegt der Saisonstart hinter uns, was ist so los aktuell in der Primera? Während man bei Barca in kompletter Selbsteuphorie aufgeht, nach sage und schreibe gerade einmal 2 ZAT´s, bibbern bei Marvin schon ein wenig die Knie. HobbyHorsing scheint beleidigt, dass er jede Saison am Ende den Kürzeren zieht und überzieht die Liga mit eiskaltem Schweigen, was man sich von El Sansi manchmal ja wünschen würde... also Schweigen. Da dürfte mir auch Oma Ana zustimmen. Und Sergio Garcia berichtet wie immer sachlich, nüchtern und direkt auf den Punkt. Zuverlässig, ohne großen schnick schnack. schnittmaschinesyro, dessen Namen ich nach 4 Jahren nun endlich ohne nachzugucken schreiben kann, versucht mit regelmäßiger Zeitungsaktivität aus der anhaltenden Krise zu kommen. Und HubiVogts geht mit Freude in die Saison - dem schließen wir uns an.
Und sonst so in Villarreal? Da ist man sich noch nicht so sicher wie das hier wird dieses Jahr. Man beobachtet die Konkurrenz, wartet auf die Champions League Auslosiung und genießt die Rolle des amtierenden Meisters, das geht runter wie Öl. Daran könnte man sich gewöhnen!
Forza
Rangverbesserung
Die Spiele 4 bis 6 brachten uns zwei Heimspiele, und wir konnten beide Spiele gewinnen.
Einem 3:1 gegen Valencia C.F. folgte ein 3:0 gegen Deportivo la Coruna.
Spiel 6 brachte uns ein AUswärtsspiel bei Villarreal C.F. und hier kam es knüppeldick. Es gab eine böse 5:0 Niederlage.
Trotzdem konnten wir uns in der Tabelle von Rang 6 auf Rang 3 vorarbeiten.
Tabellenführer ist weiterhin der FC Barcelona mit 12 Punkten, gefolgt von Celta Vigo und CA Osasuna mit ebenfalls 12 Punkten.
Der 3. ZAT steht am Programm.
Wir starten mit einem Heimspiel gegen Real San Sebastian (Platz 8, 3 Siege, 3 Niederlagen, 9 Punkte).
Danach müssen wir zu Granada C.F. (Platz 11, ebenfalls 3 Siege, 3 Niederlagen, 9 Punkte).
Spiel 9 bringt uns wieder ein Heimspiel, Malaga C.F. ist unser Gast.
Malaga liegt auf Platz 4 mit 10 Punkten (3 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen).
Der Wahnsinn geht weiter
Der FC Barcelona und ihr Trainer sind völlig aus dem Häuschen. Auch nach dem zweiten ZAT liegt Barcelona auf dem ersten Platz, allerdings nur noch mit dem besseren Torverhältnis.
Barcelona steht Kopf. Was sich in der katalanischen Metropole derzeit abspielt, ist eine Mischung aus Euphorie, Erleichterung und vorsichtiger Hoffnung. Nach dem zweiten ZAT thront der FC Barcelona weiterhin an der Tabellenspitze – wenn auch nur noch dank des besseren Torverhältnisses. Dennoch: Die Verteidigung der Spitzenposition wird gefeiert, als hätte der Klub gerade einen Titel gewonnen. Kein Wunder, denn solche Momente waren in jüngerer Vergangenheit rar.
Die Mannschaft präsentierte sich erneut stabil, konzentriert und entschlossen. Zweitats ist der FC Barcelona vorne – eine Momentaufnahme, die Fans und Umfeld gleichermaßen elektrisiert. Auf den Straßen, in den Bars und rund um das Stadion wird diskutiert, analysiert und gefeiert. Der FC Barcelona ist zurück im Zentrum des sportlichen Geschehens, und die Stadt genießt diesen Zustand in vollen Zügen.
Doch so groß der Jubel auch sein mag, im Inneren des Klubs herrscht bemerkenswerte Nüchternheit. Vor allem Trainer und sportliche Leitung bemühen sich um Einordnung. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel schlug der Coach bewusst leise Töne an und appellierte an Maß und Realismus.
„Ja, es ist eine tolle Momentaufnahme. Der FC Barcelona ist wieder oder noch immer an der Tabellenspitze, aber das heißt noch gar nichts. Erst zwei ZATs sind gespielt. Wir wissen das richtig einzuordnen. Wir sind demütig und versuchen am Ende einen europäischen Startplatz zu erreichen. Das ist in dieser ausgezeichneten Liga mehr als schwierig. In diesem Sinne: Bitte steigen wir auf die Euphoriebremse und halten dem FC Barcelona weiterhin die Daumen.“
Klare Worte, die zeigen, dass der Trainer trotz der positiven Entwicklung den Blick für das große Ganze nicht verloren hat. Die Liga ist ausgeglichen, die Konkurrenz stark, und der Weg bis zum Saisonende lang. Der FC Barcelona weiß, dass Konstanz der Schlüssel sein wird – nicht Schlagzeilen nach zwei Spieltagen.
Für den Moment jedoch darf gefeiert werden. Barcelona genießt die Tabellenführung, wissend, dass sie fragil ist. Der Wahnsinn geht weiter – aber diesmal mit Demut, Bodenhaftung und einer vorsichtigen Hoffnung auf mehr.
Momentaufnahme Tabellenführer
Man darf es ruhig glauben, Celta Vigo ist Tabellenführer.
Real Madrid, der wieder erstarkte CA Osasuna sowie Sevilla FC haben mit Celta Vigo 18 Punkte am Konto. Jedoch hat zur Zeit Celta das beste TV +9 dieser genannten vier Vereine.
Nach dem Publikum darf es nur so weiter gehen.
Taurus selber sagte ".... es ist nur eine Momentaufnahme, und wir haben erst ein Dritte der Liga gespielt. Wir müssen weiterhin konzentriert bleiben, unsere hausaufgaben abrufen und von Spiel zu Spiel sehen."
Somit gleich zu den nÄchste Spielen im ZAT 4:
Taurus darf in der Liga (wie auch im Cup) auswärts zum Sevilla FC. Danach empfängt man Athletic Bilbao. Zu aller letzt in diesem ZAT gehts zu Deportivo La Coruna. Von der Ausloszng her gibt es einfachere Auswärtsspiele in einem ZAT. Velleicht kann Taurus diesmal in der Ferne das eine oder andere Pünktchen abstauben.
Die Heimbilanz muss Taurus aufrecht halten. Bis dato alle Spiele zu hause gewonnen!
Wo sich der Verein in der Tabelle wieder finden wird, wissen wir in ca. 25 Minuten.
Sportredaketeur Sergio Garcia
Die Schießbude der Liga
Deportivo steckt weiter in der Krise! Neun Spiele sind mittlerweile vergangen und die Sorgenfalten von Marvin und seinem Co-Trainer Roy Makaay werden immer größer. Letzte Saison noch das Überraschungsteam der Liga, steht man nun auf dem Vorletzten Tabellenplatz und befindet sich damit mitten im Abstiegskampf. Auffällig sind die vielen Gegentore in dieser Spielzeit. Mit satten 31 Gegentoren hat man die meisten Gegentore der Liga, sogar mehr als die beiden Trainerlosen Vereine. Wenn man sich mal die Gegentore der Vereine mit Trainer anschaut, hat Deportivo 13 Gegentore mehr als die schlechteste Defensive der trainierten Vereine. Intern fragt man sich natürlich woran das liegt, wieso sind die Teams gegen Deportivo besonders motiviert.
Jedem im Verein ist nun klar "Diese Saison steht Abstiegskampf auf dem Programm" so Trainer Marvin.
Wir werden die nächsten Spiele ein ganz anderes Gesicht von uns zeigen und noch agressiver spielen, darauf können sich unsere kommenden Gegner verlassen.
100 Montaditos, FC Sevilla Edition
Wer kennt Sie nicht die legendären 100 Montaditos Läden. Sie sind durch ganz Spanien verteilt und auch Sevilla hat 2 von diesen "Gotteshäusern" von billigem aber super leckeren Tapas . In genau so ein Lokal ist der Sevilla FC Trainer El Sansi eingekehr. Hier sitzt El Sansi am Tisch, ein Glas Rioja in der Hand und viele verschiedene Tapas vor sich und versucht verzweifelt, Spanisch zu sprechen. Leider rutschen ihm ständig dänische Wörter raus: „Muy bueno… det er… næsten perfekt… tak… muy control…“
Um ihn herum sitzen die Ultras vom Sevilla FC auf ihrem wöchentlichen Treffen. Diese Jungs sind bekannt weniger Geduld zu haben als Oma Ana, wenn der Rioja leer ist.
Die Ultras starren El Sansi an. Keiner sagt etwas, denn Sie wissen El Sansi ist noch immer geprägt von seiner Zeit in Skandinavien und es rutschen immer mal gerne dänische Wörter raus. Aber Ihre Geduld kennt auch irgendwann ein Ende. Ein weiteres dänisches Wort und Sie würden Ihn am liebsten rausschmeissen. Denn Sie wissen genau nach dem Höhenflug vom letzten ZAT kommt der sehr tiefe Fall. Aber zu ersten zu den letzten 3 Spielen des Sevilla FC
Espanyol 0:1 Sevilla: ein knappes Glück. El Sansi prostet sich selbst zu, murmelt ein wildes Kauderwelsch aus Spanisch und Dänisch,
Deportivo 1:4 Sevilla: der kurze Höhenflug. El Sansi strahlt, sein Spanisch ist wieder nur ein Mix aus Rioja und „det er… casi perfecto“.
Athletic Bilbao 1:3 Sevilla: erneut ein Sieg. El Sansi hebt das Glas, flüstert „Det er muy bueno… muy control… tak skal du have“.
Jetzt kommen die drei kommenden Spiele und die Ultras wissen genau, dass nach dem kurzen Höhenflug wie schon eben erwöhnt ein Tiefflug droht:
Celta Vigo - derTabellenführer: El Sansi probiert motivierend zu wirken, stolpert aber über Spanisch, Dänisch und Rioja: „Muy grande… det bliver svært… casi perfekt… tak?“ Die Ultras lachen nur kurz.
RCD Majorca - Auswärts aber die Ultras hören nur „det kan gå begge veje…“
Real Madrid – Tabellenzweiter: El Sansi sitzt da, Glas in der Hand, murmelt „Det bliver svært… muy bueno… måske…“ Die Ultras sind sich einig: „Lieber trinken wir selbst, als ihm zuzuhören.“
El Sansi wollte sich mit seinem besten Spanisch mit den Ultras Ausstauschen aber sein Spanisch, sein Dänisch und sein Rioja sind in einem Feuerwerk der Verwirrung geendet. Die Ultras wissen, der Rioja macht den Trainer mutiger, aber nicht besser. Niemand weiss wie er Vize-Meister und Meister in Spanien geworden ist , denn niemand versteht Ihn oder ist Oma Ana der heimliche Trainer des Sevilla FC?
Hochmut kommt vor dem Fall
Noch vor wenigen Wochen herrschte auf Ibiza Aufbruchstimmung. Gute Resultate, selbstbewusste Auftritte und ambitionierte Ziele prägten das Bild von UD Ibiza. Doch das vergangene Ligawochenende wirkte wie ein unangenehmes Erwachen. Die erhofften Punkte blieben aus, die Leistungen entsprachen nicht den eigenen Ansprüchen – und plötzlich steht der Klub früher als erwartet unter Druck. Die Tabelle kennt kein Erbarmen. Die verlorenen Zähler fehlen jetzt spürbar, der Abstand zu den direkten Konkurrenten ist geschrumpft. Aus einer komfortablen Ausgangslage wurde binnen eines Wochenendes eine Situation, in der jeder Punkt zählt. Die Erwartungshaltung im Umfeld ist hoch, entsprechend wächst der Druck auf Mannschaft und Trainerteam. Für UD Ibiza bleibt wenig Zeit zur Selbstanalyse. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob das Team aus dem Rückschlag die richtigen Lehren zieht. Klar ist: Nur mit Demut, harter Arbeit und voller Konzentration lässt sich der drohende Fehlstart korrigieren. Der Fall war schmerzhaft – doch noch ist genug Zeit, wieder aufzustehen.
Führungswechsel
Nach 9 gespielten Runden gibt es einen Führungswechsel an der Tabellenspitze.
Celta Vigo heißt der neue Tabellenführer (von Zwei auf Eins).
Sie haben 18 Punkte am Konto.
Neuer Zweiter mit ebenfalls 18 Punkten ist Real Madrid. Sie verbessern sich von Rang 9 auf Rang 2.
Wir können unseren dritten Tabellenplatz behaupten und haben auch 18 Punkten am KOnto.
Danach folgt noch Sevilla FC mit 18 Punkten auf Platz 4.
Wir konnten am letzten Spieltag zweimal zu Hause erfolgreich sein, einem 2:0 gegen Real San Sebastian folgt im dritten Spiel ein 4:0 Erfolg gegen Malaga C.F.
Auswärts bei Granada C.F. gab es eine 3:0 Niederlage.
Am 4. Spieltag spielen wir auswärts gegen Atletico Madrid und FC Barcelona.
Daheim empfangen wir UD Ibiza.
Erinnerungsfetzen eines denkwürdigen Abends
Knappe 2 Monate ist es nun her, doch nocch immer plagen Blackouts den Trainer Villarreals vom Abend der Meisterfeier. Manchmal, wenn es ganz ruhig ist, schießen blitzartig einzelne Bilder durch seinen Kopf: "Wilder Flamenco mit Oma Ana", "Gerangel mit Sergio Garcia um seinen Notizblock und Stift", "seeliges Umarmen mit HubiVogts (der dabei nicht glücklich aussieht)", "ständiges Herumbrüllen, dass man Meister ist und alle anderen Versager sind" und zu guter Letzt der Geschmack von, keine Ahnung, diesem Zeugs im Mund. War das etwa wieder diese Rioja Plörre von El Sansi? Ist da ein Bild mit einem Kanister bei den Erinnerungsfetzen mit dabei?
Was auch immer es war, was der Trainer des Vizemeisters da mit dabei hatte, eines steht fest: Das Zeug kickt beseer als Mehment Scholl! Und nordic hofft, bei der nächsten Meisterfeier, egal wo sie stattfindet, wieder ein, zwei kleine Schlückchen des Teufelszeugs abzubekommen.
Forza
Man schiesst viele Tore bekommt auch zu viele
Jetzt heißt es eigentlich die Tabelle fotografieren und über das Bett hängen..
Denn das waren die beste Zeiten immer so..
Erster oder Zweiter.. Okay es sind auch Trainer geflogen die nur 2 Niederlagen in der erste Hälfte hatten.. Bedeutet Trainer Picass muss die Abwehr im Griff bekommen sonst geht es schnell wieder ins Mittelmaß.. Das war Trainer Picass ja die letzten Jahren schon bei RCD Mallorca.. Nur da wurde bekanntlich immer viel gefeiert..
Egal wie die Spiele verlaufen sind..
Scheiße am Schuh
Es läuft die 91. Minute im Estadio Riazor, die Heimmannschaft führt mit 3:2 gegen Athletico Bilbao. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen schien man endlich wieder 3 Punkte einzufahren und einen Schritt raus aus der Krise zu machen, doch dann ertönte ein greller Pfiff. Der Schiri zeigt auf den Punkt, rote Karte für den Deportivo Verteidiger. Die Stimmung ist aufgeheizt, mehrere Spieler gehen auf den Schiri los. Der Schiri zückt zwei weitere Rote Karten gegen Deportivo Spieler. Deportivo also nur noch zu acht und auch Marvin und Gäste Trainer Horror tauschen sich ein paar Nettigkeiten an der Seitenlinie aus. Es brauchte einige Minuten bis sich die Situation wieder beruhigte und das Spiel fortgesetzt werden konnte. Atheltico Bilbao versenkte den Elfmeter zum 3:3 und nach Wiederanpfiff warf Horror alles nach vorne. Deportivo versuchte irgendwie das 3:3 über die Zeit zu bringen. Aber die anwesenden im Stadion ahnten schon das dies nicht gelingen wird. So kam es wie es kommen musste, Athletico erzielte in der 12. Minute der Nachspielzeit den 4:3 Siegtreffer. Marvin war nach dem Spiel sichtlich angeschlagen "Ich weiß ehrlich gesagt nicht wieso momentan alles gegen uns läuft. Da wo ich herkommen sagen wir hasse Scheiße am Fuß, hasse Scheiße am Fuß".
Lange Zeit zum Trübsal blasen blieb nicht, denn das Duell gegen den ebenfalls Abstiegsbedrohten Granada C.F. stand an.
4:1 aus sicht von Deportivo hieß es am Ende und auch das darauffolgende Heimspiel gegen den Tabellenführer Celta Vigo konnte mit 1:0 gewonnen werden. Es scheint so als hätte die Mannschaft von Marvin die Schuhe gewechselt...
Weiße Weste ….
diese behält Celta Vigo weiterhin zu Hause an.
So gewann Taurus auch das einzige Heimspiel im ZAT 4 gegen Athletic Bilbao souverän 3:0.
Auswärts hingegen fällt die Souvernität zur Gänze. Bis auf einem 1:4 Erfolg gegen Granada C.F. verlor Taurus immer, und die Mannschaft schoß nach diesen vier Treffern auch kein Tor mehr.
Taurus sagte nach dieser Analyse: Wir müssen mutiger auftreten, und die Konter viel besser fertig spielen. Konterchancen gibt es in manchen Spielen mehr als erwartet.
Nach dieser intensiveren Trainigswoche bin ich auf das auftreten der Mannschaft bei zwei auswärts Spielen gespannt!
Zum Thema zu Hause: Das Spiel gegen den Ball läuft wie am Schnürchen. bin ich sehr zufrieden!
Was bitte der letzte ZAT der Hinrunde:
Auf alle Fälle viel Spannung. Zwei Spiele wie Taurus schon erwähnte in der Fremde gegen RCD Mallorca und Vallencia C.F.
Zu Hause empfängt Celta Vigo Real Madrid.
Sportredakteur Sergio Garcia
Zwischen Tetra-Pak und Teufelsaustreibung: Warum Sevillas Tabellenführung ein Fall für den Exorzisten ist
Ort: Kirche San Juan de los Tiernos, Dos Hermanos
Datum: Kurz nach dem Sieg gegen Real Madrid
Beteiligte: Oma Ana (verzweifelt) und Padre Pablo (völlig verwirrt)
Ana: „Padre, vergebt mir, ich war gestern wieder im Stadion. Es ist ein Wunder, dass wir auf Platz 1 stehen, aber ich glaube, unser Trainer ist vom Teufel besessen oder er hat zu viel von diesem Billig-Fusel aus dem N***a (Darf nicht mehr genannt werden) getrunken, ich weiss es nicht!“
Padre Pablo: „Kind, beruhige dich. Was hat El Sansi diesmal getan?“
Ana: „Er hat versucht, die Mannschaft zu segnen, Padre! Aber er sprach in einer Spracje, die selbst der liebe Herrgott nicht versteht. Er schrie die Jungs an: You are all smukke pølser in the penalty area!' Ich dachte, er beleidigt ihre Mütter, aber er sah dabei so glücklich aus! Dann wollte er dem Schiedsrichter erklären, dass das Foul 'not very hyggeligt' war. Der Schiedsrichter hat ihn angeschaut, als käme er vom Mars!“
Padre Pablo: „Und was ist mit den Sparmaßnahmen, Ana?“
Ana: „Es ist schrecklich! Er bekommt von mir keinen Wein mehr, nur noch dieses Zeug aus dem Karton. Er hat gestern versucht, den Linienrichter mit einem Gutschein für dänisches Dosenbier zu bestechen. Ich musste drei Rosenkränze beten, nur damit der Linienrichter die Fahne unten lässt! Padre, bitte betet, dass er zumindest lernt, wie man 'Guten Tag' sagt, ohne dass es wie eine Wikinger-Invasion klingt!“
Ein Satz mit x
Spieltag 4 war wohl NIX.
Zumindest für uns.
3 Spiele, 0 Punkte.
Zum Auftakt gab es eine 3:2 Niederlage bei Atletico Madrid.
Danach folgte eine 4:3 Heimniederlage gegen UD Ibiza.
Zur Draufgabe, quasi als Sahnehäubchen, gab es dann noch eine 4:0 Auswärtsklatsche bei FC Barcelona.
Somit fallen wir von Rang 3 auf Rang 9 (18 Punkte) zurück.
Am letzten Spieltag vor der Rückrunde stehen für uns folgende Paarungen am Programm.
Wir spielen daheim gegen Espanyol Barcelona (Platz 11 mit 16 Punkten).
Auswärts empfängt uns Sevilla FC (Tabellenführer mit 27 Punkten).
Zum Abschluss spielen wir wieder vor unseren Fans gegen Athletic Bilbao (Rang 13 mit 15 Punkten).
Hoffentlich können wir ein paar Punkte erkämpfen.
Illusion
Wird das wieder so ne typische "nach Meisterschaft"-Saison? Man wird irgendwie mit ach und krach 6ter? Wenn überhaupt... Vieles deutet darauf hin, man dümpelt mal wieder herum, in der langweiligsten Phase der Saison passt man sich da einfach an. Anders als der Sevilla FC, der diese Saison wohl schon früh den Sack zumachen will und sich trotz wiederkehrender Alkoholprobleme klar auf der 1 festgesetzt hat. Da wird auch die kommende Auswärtsniederlage gegen uns nichts dran ändern.
So sei es, wir gönnen es ihm ja irgendwie, so lange wir trotzdem auch nach Europa kommen. Darauf kommt es diese schwere Saison an und daran werden wir arbeiten, das ist DAS ZIEL. Alles andere ist Illusion. Und Illusionen sind ja bekanntlich die Vorstufe zur Halluzination, und die wiederrum kommt meistens vor dem Wahn. Und ähnlich wie die Meisterschaft überlassen wir den, selbstlos wie wir sind, lieber auch den anderen.
Forza
Rückrunde beginnt
Nachdem die Hinrunde beendet ist, und sich Celta Vigo mit Trainer Taurus auf Platz 2 der Liga Primera Division befindet, sind alle im Verein und die Fans mit der Arbeit von Taurus sehr, sehr zufrieden!
Wie kam es zum Platz 2 in der Liga.
Zu Hause sieben Spiele, sieben Siege und eine Tordifferenz von +17. Tabellenplatz 4.
Auswärts von acht Spielen neun Punkte,. Tordifferenz -5.
Tabellenplatz 2.
Im ZAT 6 spielt man gleich mal gegen CA Osasuna auswärts. Taurus sagte nur kurz ...."ein angeschlagener Gegner ist nicht zu unterschätzen".
Zu Hause empfängt man, bevor man auswärts gegen Real San Sebastian (Pokalsieger der letzten Auflage) spielt, den aktuellen Meister Villareal C.F.
Somit ein knackiger Beginn der Rückrunde.
Sportredakteur Sergio Garcia.
Katerstimmung
Nicht am Ballermann, auch kein Rioja. Klassische Hefegetränke floßen, in nicht handelsüblichen Mengen, gestern den gesamten Abend und die gesamte Nacht hinein in den Trainer von Villarreal.
Das Resultat: Der Kopf heute dicker als der Bierbauch. Der Bewegungsradius reicht von Bett über Couch zum Kühlschrank und ab und an schleppt man sich noch ins Bad, denn was reinläuft muss ja auch irgendwann wieder raus.
Niere und Leber haben sich noch nicht final entschieden ob sie den Geist aufgeben, aktuell stehen beide auf Grund der Arbeitslast jedoch kurz vorm Burn-Out.
Doch die Pflicht ruft, Pressearbeit, juhu. Genau das was man an einem verkaterten Tag will, vor die Presse treten und so tun als sei man motiviert. Dabei will man nur eins, seine Ruhe.
Forza
Halbzeit am Ballermann
Ballermann 0:38 Uhr.Die Luft besteht zu 80 Prozent aus Nebelmaschine, 10 Prozent aus Sonnencreme-Resten und 10 Prozent aus verschüttetem Bier. Auf der Bühne grölen sämtliche Ballermann-Stars gleichzeitig, einer singt über Cordula, der nächste über Layla, hinten versucht jemand „Viva España“ im Technoremix und mitten in diesem kollektiven Ausnahmezustand wird auf der Großleinwand eingeblendet:
Sevilla FC, Platz 1. 33 Punkte. Drei Punkte vor Celta Vigo.
Der Laden grölt. Nicht aus Stolz. Aus kompletter Verwirrung.
34 Tore geschossen, 21 kassiert.
Das ist kein Bollwerk, das ist „wir schießen einfach eins mehr“.
drei Punkte Vorsprung auf Celta Vigo. Im Bierkönig sind drei Punkte Vorsprung ungefähr der Abstand zwischen „Party des Jahres“ und „Hausverbot“. Es ist alles, aber auch nichts.
Real Madrid und Barcelona schauen von unten hoch wie zwei VIPs, die feststellen, dass sie auf der falschen Gästeliste stehen.
Und mittendrin steht Trainer El Sansi.
Der Ligaleiter nennt die Mannschaft „furious“. Das Einzige, was hier furious ist, ist El Sansi seit dem Rioja-Entzug. Man hat beim Verein sparen müssen. Ergebnis: Wasser für den Coach. Seitdem läuft er an der Seitenlinie rum wie ein Animateur, dem man das Mikro abgedreht hat. Er schreit, fuchtelt, klatscht und die Spieler schauen ihn an wie Touristen, die versuchen, den Weg zum Strand zu verstehen.
Seine Taktik? Unklar.
Seine Ansprache? Halb Englisch, halb Spänsk.
Sein Gesichtsausdruck? „Ich tue so, als hätte ich alles im Griff.“
Oma Ana ist inzwischen Stammkundin bei Padre Pablo. Sie betet nicht mehr für Siege, sie betet für Stabilität. „Padre, bitte lass es nicht plötzlich normal werden.“ Der Padre hat schon überlegt, das Vereinswappen neben die Kerzen zu stellen.
Wie geht es weiter? Wahrscheinlich so:
Sevilla gewinnt noch irgendwie ein Spiel.
El Sansi dreht noch ein bisschen mehr auf.
Celta rückt näher und Sevilla stützt komplett ab.
Und irgendwann steht man wieder im Bierkönig, schaut auf die Tabelle und fragt sich, ob das alles wirklich passiert ist.
Bis dahin bleibt Sevilla oben.
Nicht weil sie überragend sind.
Sondern weil der Wahnsinn offenbar Tabellenführer kann.
Goldene Ananas
Was war das für eine Hinrunde für Deportivo La Coruna. In der vergangenen Saison machte man als Aufsteiger noch die Liga unsicher und nun steckt man mitten im Abstiegskampf. Platz 13 und satte 41 Gegentore stehen zu Buche. Zum Vergleich, letzte Saison stand man auf Platz 6 und hatte lediglich 23 Gegentore. Woran der Leistungeinbruch liegt, ist natürlich die Frage die es zu klären gilt. Es ist wie so oft wahrscheinlich das verflixte zweite Jahr. Die Gegner kennen das Team und denTrainer besser und spielen wahrscheinlich dadurch auch mutiger als vorher und der Überraschungsmoment bleibt aus. An der Doppelbelastung kann es jedenfalls nicht liegen, schließlich hat die Conference League noch noch nicht begonnen. Wie dem auch sei, so langsam scheint sich Deportivo wieder gefangen zu haben. Die letzten beiden Spiele konnten gewonnen werden und man hat die die Abstiegsränge endlich wieder verlassen. Auch auswärts konnte man durch den 1:2 Sieg gegen Athletico endlich mal wieder was zählbares mitnehmen.
Kleine Prognose für die Rückrunde:
- Absteigen werden die beiden trainerlosen Vereine
- Sevilla, Villareal, San Sebastian landen in den Top drei
- Villareal wird Meister
- Deportivo gewinnt die goldene Ananas
RÜCKRUNDE
Mit den Spielen 13, 14 und 15 wurde die Hinrunde abgeschlossen.
Der Start brachte uns ein 4:4 Heimunentschieden gegen Espanyol Barcelona. Wahnsinn, 8 Tore und kein Sieger. Dieses Unentschieden hilft keinem Verein.
Auswärts verloren wir bei Sevilla FC mit 1:0.
Zum Abschluss konnten wir daheim Athletic Bilbao mit 4:0 besiegen.
Ergibt nach 15 Spielen Tabellenrang 9 mit 22 Punkten.
In Führung liegt Sevilla FC mit 33 Punkten.
Die Rückrunde startet am 15.02.2026.
Wir beginnen zu Hause gegen den Tabellenzweiten Celta Vigo (30 Punkte).
Auswärts geht es gegen RCD Mallorca (Tabellenrang 15 mit 15 Punkten).
Zum Abschluss empfangen wir wieder daheim Real Madrid. Real liegt auf Platz 8 mit 23 Punkten und somit einen Punkt vor uns.
Real Madrid nur Mittelmaß
Die letzte 3 Spiele zeigen mal wieder das Gesicht von Real Madrid der letzten Monate.
Mit Trainer Picass hat man die Hoffnung gehabt das sich irgendwas ändert aber so wie es aktuell aussieht hat er den negativen Einfluss von RCD Mallorca mit nach Madrid mitgebracht..
Man hört.. Man liest das sich so einige Spieler das feiern von Trainer Picass abgeschaut haben statt für die wahnsinnige hohe Kohle den Arsch auf zu reißen und Real Madrid da hinzu bringen wo Sie hin gehören..
An die Tabellenspitze!
Es kommen unruhige Wochen auf Real Madrid zu..
Man kann gespannt sein..
Alles nach Plan ?
Nach schnellem hingucken der Ergebnisse vom ZAT 6 sagt man ja, aber Taurus ist ein wenig anderer Meinung.
Warum? Weil man die Spiele auswärts gegen CA Osasuna und Real San Sebastian knapp 1:0 verloren hat. Bei beiden Spielen wäre das Unentschieden mehr als verdient gewesen. Das Team von Taurus spielte aufopferungsvoll, schnell nach vorne und auch abgebrüht. Leider passierten beide Gegentore aus Standards.
Zu Hause zwang das Team von Taurus mit hervorragendem Pressing Villareal C.F. mit 1:0 in die Knie.
Somit verlor man in der Tabelle zwei Plätze, und ist aktuell auf Platz vier.
ZAT 7 beschert Taurus zwei Heimspiele gegen Granada C.F. und Athletico Madrid. Welche Taktik legt Taurus bei diesen zwei Spielen an ?
Auswärts geht es zu Málaga C.F. In dieser Saison schon das gefühlte zehnte aufeinandertreffen dieser Vereine.
Man darf gespannt sein, wohin die Reise nach diesem ZAT führt!
Sportredakteur Sergio Garcia
100 Montaditos
100 Montaditos in Sevilla. Acht Uhr abends. Dreißig kleine Bier, hundert kleine Brötchen und exakt null Selbstreflexion. Am großen Tisch sitzt die komplette Sevilla-Familie, Tabellenführer mit 36 Punkten , noch. Man prostet sich zu, als hätte man gerade die Champions League gewonnen und nicht nur die Hinrunde halbwegs seriös überlebt. Doch während in den Gläsern das Cruzcampo schäumt, schäumt im Hintergrund schon leise die Realität.
Ein kurzer Blick nach Villarreal reicht eigentlich. Dort scheint Nordic seine sportlichen richtigen Entscheidungen grundsätzlich nach dem dritten Bier zu treffen und man muss neidlos anerkennenn. Villarreal auf zwei, in Schlagdistanz und die gelbe Wand rückt näher, während in Sevilla noch diskutiert wird, ob man die 1:0-Niederlage in San Sebastián als „unglücklichen Betriebsunfall“ oder als „künstlerisch wertvolle Defensivperformance“ verbuchen soll.
Diese drei letzten Spiele waren nämlich eine emotionale Achterbahnfahrt mit Sicherheitsmängeln. Erst das 0:1 bei Real San Sebastián, ein Spiel, bei dem Sevilla offensiv so gefährlich war wie entkoffeinierter Kaffee. Dann das knappe 1:0 gegen Granada. Arbeitssieg, sagt der Optimist. Glücklicher Verwaltungsakt, sagt der Rest der Liga. Und schließlich das 0:4 in Málaga. Vier Gegentore. Vier. In einem Spiel. In 100 Montaditos wurde danach ernsthaft diskutiert, ob man das Ergebnis vielleicht als Tapas-Variation zählen kann: vier kleine Häppchen, einmal komplett durchgereicht.
Jetzt kommt der 7. ZAT. Atlético Madrid zu Hause. Ein Gegner, der sich zwar aktuell irgendwo im Tabellenmittelfeld eingerichtet hat, aber bekanntlich genau dann unangenehm wird, wenn andere feiern. Danach auswärts bei UD Ibiza. die laufen diese Saison wie ein DJ-Set um vier Uhr morgens: komplett drüber, aber irgendwie effektiv. Und dann FC Barcelona. Ja, genau die. Tabellenelfter, aber mit genug individueller Klasse, um jede Verteidigung aussehen zu lassen wie eine schlecht organisierte Siesta.
In Sevilla wird man nach diesem ZAT Platz eins abgeben. Nicht, weil man es plant. Nicht, weil man es will. Sondern weil diese drei Spiele nach „Realität trifft Selbstüberschätzung“ riechen. Während man im 100 Montaditos noch davon spricht, dass zwölf Siege aus achtzehn Spielen „meisterlich“ klingen, rechnet Villarreal längst nüchtern oder eben erfolgreich angeheitert, die nächsten Punkte zusammen.
Und so könnte es kommen, dass man in Sevilla bald wieder am Tisch sitzt, mit hundert Montaditos und einem neuen Gesprächsthema: „Weißt du noch, als wir Erster waren?
Gefühlte Sicherheit
Platz 2, hinter Sevilla. Ein geowhntes Bild in der spanischen Primera, Sevilla FC, Villarreal oder umgekehrt. Seit mehreren Saisons hat man sich daran gewöhnt, doch der Trainer des gelben Eichhörnchens warnt: "Normalerweise kennen wir das vom Endstand der Saison und nicht irgendwo mittendrin. Das heißt nämlich nicht dass Sevilla und wir die Liga jetzt über die gesamte Saison dominieren, sondern dass wir gemeinsam mit dem Rest der Liga einfach so dahin mäandern und ich habe große Bedenken, dass wir diesen Platz nicht bis zum Ende verteidigen werden."
Ist er da wieder? Der Pessimismus des Coaches? Ja und Nein, denn seine Mannschaft punktet zwar gut, aber man merkt ihr an, dass es Kraft kostet, die Reserven scheinen aus den letzten Jahren der hohen Belastung etwas ausgeschöpft zu sein. Der große Endspurt so wie er Villarreal zweimal zum Meister machte wird diese Saison ausbleiben. Man wird kämpfen, aber ob die Kraft am Ende ausreicht? Nicht jeder ist im hohen Alter noch so agil unterwegs wie du gute Oma Ana.
Forza
Meister, Ex-Meister, neuer Meister?
Die Saison geht in den Endspurt und für Deportivo steht einer echtes Hammer Programm in den nächsten Spielen an. Zunächst empfängt man Zuhause den amtierenden Meister Villareal CF. Zuhause verkaufte man sich meistens ganz gut gegen die Truppe von Nordic.
Danach spielt man Auswärts gegen den ehemaligen Meister FC Sevilla. Sollte es El Sansi auf Grund zu hohen Weinkonsums nicht rechtzeitig zum Spiel schaffen, könnte man hier möglicherweise etwas mitnehmen.
Zum Abschluss dann gegen San Sebastian, den vielleicht neuen spanischen Meister. Aktuell steht die Mannschaft von Hubivogts ganz oben und hat auch noch gute Reserven. Kein leichtes Programm, aber klar ist, Deportivo wird den Meisterschaftskampf beeinflussen und mit etwas Glück die Position im Mittelfeld sichern.
Spanisch Unterricht
Wer dachte, man müsse eine Mannschaft in perfektem Spanisch coachen, hat den Sevilla FC noch nie gesehen. Zwei Saisons lang hat der Trainer die Jungs auf „Dänisch-Spanisch“ geführt.Kein klarer Spanischunterricht, einfach wildes Kauderwelsch, ein Mix aus „Højre!“, „¡Pásala!“ und gelegentlichen Flüchen auf beidem.
Und die Mannschaft? Punkte en masse. Trotz Sprachchaos, trotz Verwirrung und trotz eines Trainers, der manchmal selbst nicht wusste, ob er „run“ oder „løb“ gemeint hat. Zwei Saisons, Punktesammler deluxe. Jetz ist Schluss damit. El Sansi bekam einen Spanisch intensiv Kurs, dass er endlich seine Spieler und Sie ihn verstehen würden. Das Result war klar 3 Spiele 1 Punkt.
3:3 gegen Atlético Madrid
Tore wie Konfetti, Chaos wie nach einem Weinfest. Sevilla punktet , ein Punkt. Drama pur.
0:2 gegen UD Ibiza
Ibiza, Sonne, Strand, Sevilla kassiert zwei, punktet null.
2:4 gegen FC Barcelona
Offensiv wie wild, defensiv wie ein Loch. Null Punkte, maximal Unterhaltung.
Oma Ana und Pater Pedro
Oma Ana sitzt wieder bei Pater Pedro in Dos Hermanos. Sorgen, Rosenkranz, alles dabei. Sie betet, dass der Klub wenigstens Platz 7 erreicht. Der Himmel hört zu, und tatsächlich: die Prognose stimmt. Platz 7 ist noch drin. Ave Maria.
Die kommenden drei Spiele
Espanyol Barcelona (auswärts) – gefährlich
Deportivo la Coruña (heim) – Nicht weniger gefährlich
Athletic Bilbao (heim) – Charaktertest, Chaos garantiert.
Bewegung und Rüffel
Viel Bewegung in der Tabelle. Hervorzuheben wohl Sevilla, von 1 einfach mal auf die 5, oder Espanyol von 14 auf 8. Nur ein Verin hat kein Bock auf hoch oder runter. Villarreal bleibt einfach auf der 2 und schaut sich das Spektakel rundherum an. HubiVogts als Meisterkandidat! Aber vielleicht noch ein bisschen eher Taurus! Eigentlich als Pokalspezialist bekannt hat er sich in der Liga schon die letzten Saisons an das Spitzenfeld ein wenig unbemerkt herangeschlichen und jetzt schielt er auf den Platz an der Sonne! Wohingegen El Sansi wohl nur noch die Plätze dort bekommt wo die Sonne normalerweise nicht hinscheint.
Und mal einen kleinen Rüffel an den Kollegen Ligaleiter:
1. Die farbliche Zuordnung der Euroapokalplätze ist falsch!
2. Die Erfolge der letzten Saison sind nicht in den Spielerprofilen eingetragen. So kann ich mit meinem 2. Meistertitel zwar rumprollen, ihn aber nicht nachweisen.
Forza
Rückstand
Nur 1 Sieg am 7. ZAT. Ein 4:0 gegen Villarreal C.F. war die einzige Ausbeute. Wir starteten mit einer 4:0 Niederlage gegen Valencia C.F. Danach folgte eine 1:0 Niederlage gegen Deportivo la Coruna.
Somit fielen wir in der Tabelle von Rang 6 auf Rang 7.
Auf Platz 5 (zurzeit Sevilla FC) fehlen uns 3 Punkte. Heuer die internationalen Ränge zu erreichen wir extrem schwer.
Bei 9 ausstehenden Spielen bestreiten wir noch 5 Spiele auswärts.
Der 8. Spieltag steht am Programm.
Wir starten auswärts gegen den Tabellenführer Real San Sebastian (40 Punkte).
Daheim spielen wir gegen Granada C.F. (Tabellenplatz 13 mit 27 Punkten)
Zum Abschluss müssen wir wieder auswärts ran, Malaga C.F. wird uns fordern (Rang 4 mit 37 Punkten).
Die Seance des Grauens
In einem schummrigen Hinterzimmer in Los Pajaritos das so intensiv nach Weihrauch, altem Rioja und Verzweiflung riecht, dass man davon betrunken wird, sitzen sie: El Sansi, der nervös an seinem Rosenkranz fummelt, Pater Pedro, der sicherheitshalber zwei verschiedene Kruzifixe und einen Glücksbringer aus der Santeria bereithält, und Oma Ana, die die Wahrsagerin fixiert, als wäre sie ein Schiedsrichter, der gerade einen unberechtigten Elfmeter gegen Sevilla gepfiffen hat.
„Oh Geister der La Liga, sagt uns: Wer hebt den Pott?“ murmelt die Wahrsagerin und starrt in ihre Kristallkugel.
„Gott, Odin oder wer auch immer gerade Schichtdienst hat, bitte lass es uns sein!“ flüstert El Sansi und blickt flehentlich zur Decke.
Oma Ana schnaubt so laut, dass die Kerzen flackern. „Ach, halt den Mund, Sansi! Und du, Hexe, schau genauer hin! Wenn du mir jetzt erzählst, dass Sevilla Meister wird, weiß ich, dass du lügst. Wir sind Vierter. Vierter! Hast du die Tabelle gesehen? Wir haben mehr Niederlagen als Málaga Unentschieden hat!“
Die Wahrsagerin zittert. „Ich sehe... ich sehe eine Farbe... Weiß und Himmelblau...“
„Das ist der Schimmel an deiner Wand, du Betrügerin!“ herrscht Ana sie an. „Sag schon: Wer macht’s?“
Die Wahrsagerin schluckt trocken. „Die Sterne lügen nicht. Celta Vigo. wird ganz oben stehen, gefolgt vom Party-Club aus Ibiza. Aber das Schicksal flüstert mir einen Namen zu... Der Champion wird... Vigo! Sie haben den Flow!“
Pater Pedro bekreuzigt sich. „Aber was ist mit unserem geliebten Sevilla FC? Wir haben doch zuletzt gekämpft wie die Löwen im Kolosseum!“
Oma Ana rollt mit den Augen. „Löwen? Eher wie räudige Straßenkatzen, die ein Stück Schinken gefunden haben. Schau dir die letzten drei Spiele an:“
Der Rückblick
Espanyol Barcelona – Sevilla (1:0): „Ein Satz mit X,“ knurrt Ana. „Da haben sie gespielt, als hätten sie zu viel von der billigen No**a-Plörre getrunken.“
Sevilla – Depor (3:0): „Da ging’s plötzlich! Da haben sie Depor rasiert, als gäbe es kein Morgen. Wahrscheinlich hat der Trainer mit Stadionverbot gedroht.“
Sevilla – Athletic Bilbao (1:0): „Ein Arbeitssieg. So sexy wie eine Steuererklärung, aber drei Punkte sind drei Punkte.“
„Wir sind Vierter, Sansi! Nur drei Punkte hinter Málaga. Aber die Wahrsagerin sagt, wir packen es nicht. Und weißt du warum? Weil wir gegen die Großen die Flatter kriegen!“
Die Prophezeiung: Der 9. ZAT (Das jüngste Gericht)
Die Wahrsagerin fuchtelt wild mit den Händen über der Kugel. „Ich sehe die Zukunft... Drei Spiele, die entscheiden, ob ihr im Euro-Himmel landet oder in der Conference-League-Hölle schmort!“
Celta Vigo vs. Sevilla FC: „Die Kugel wird trüb,“ murmelt die Seherin. „Vigo ist aktuell Dritter. Das ist ein Endspiel um die Champions League. Wenn ihr da verliert, könnt ihr den Rioja alleine saufen.“
Sevilla FC vs. RCD Mallorca: „Ein Geschenk der Götter! Mallorca ist Vorletzter, sie sind praktisch schon im Bus in die zweite Liga. Wenn ihr das nicht gewinnt, exkommuniziere ich euch persönlich!“ wirft Pater Pedro ein.
Real Madrid vs. Sevilla FC: „Oje,“ flüstert die Wahrsagerin. „Das weiße Ballett. Sie sind zwar nur auf Platz 14 – was an sich schon ein Wunder ist –, aber gegen Sevilla spielen sie immer, als ginge es um ihr Erbe.“
Oma Anas Masterplan
Oma Ana steht auf und rückt ihr Kopftuch zurecht. „Hör zu, du Kristallkugel-Schubserin. Celta Vigo mag Favorit sein, aber ich vertraue nicht auf die Sterne. Ich vertraue auf Fermentation!“
Sie zieht eine staubige Flasche unter ihrer Schürze hervor.
„Ich braue bereits einen Extra-Rioja für die letzten beiden ZATs. Finanziert aus dem 'Spezial-Budget', das eigentlich für neue Trikots gedacht war. Aber mal ehrlich: Wer braucht Stoff, wenn er Stoff zum Trinken hat? Damit ersparen wir dem armen Sansi endlich diese No**a-Brühe, die selbst die Ratten im Sanchez Pizjuan meiden.“
Sie blickt El Sansi streng an. „Bet weiter zu deinen Göttern, Junge. Ich kümmere mich um die Logistik. Wenn wir schon nicht Meister werden was diese Inkompetente hier gerade prophezeit hat, dann gehen wir wenigstens mit Stil und einem ordentlichen Pegel in die Champions League!“
Pater Pedro: „Amen.“
Bockmist
Was ein Bockmist. Marvin behält recht, gegen uns läuft es zu Hause immer gut. Das wars dann wohl der Gnadenstoß diese Saison. Champions League kann man sich abschminken, es geht nur noch darum irgendwie nach Europa zu kommen. Eine Saison ohne Internationalen Fußball ist in Villarreal aktuell nicht mehr vorstellbar. Es wäre eine mittelgroße Katastrophe.
Apropos Europa. Was ist los mit den spanischen Vereinen? Während Sevilla und Villarreal ihre Hausaufgaben erledigen fand in den anderen Wettbewerben ein Massensterben statt. Im gesamten Torrausch Universum haben wir die niedrigste Punktzahl diese Saison Stand jetzt. Damit riskiert die Liga ihre guten Startplätze. Aber man kann ja noch aufholen. Hoffen wir, dass es ein einmaliger Ausrutscher war nach den letzten so erfolgreichen Saisons.
Forza
UD Ibiza vor entscheidender Phase – Trainer Sero und sein Team wittern die große Chance
UD Ibiza steht vor einer spannenden Phase der Saison. Nach dem jüngsten Spieltag ist dem Team von Trainer Sero der Sprung auf Platz zwei der Tabelle gelungen – eine Position, die plötzlich neue Möglichkeiten eröffnet. Was vor wenigen Wochen noch wie eine solide Saison wirkte, könnte nun zu einer echten Erfolgsgeschichte werden.
Die große Frage lautet nun: Kann sich Ibiza tatsächlich zum zweiten Mal zum spanischen Meister krönen? Noch ist der Weg lang, doch mit der aktuellen Tabellenposition ist die Tür zumindest einen Spalt weit geöffnet.
Einen Rückschlag musste das Team allerdings im Pokalfinale-Rennen hinnehmen. Im Viertelfinale war Schluss – ein bitterer Nackenschlag für die Mannschaft und ihre Fans, die auf einen weiteren Titel gehofft hatten.
Der Fokus liegt nun wieder klar auf der Liga. Das erste große Nahziel steht bereits vor der Tür: Am Sonntag soll die Qualifikation für das europäische Geschäft gesichert werden. Gelingt dieser Schritt, kann die Mannschaft befreit aufspielen und sehen, was im Saisonendspurt noch möglich ist.
Schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass UD Ibiza zumindest ein Ziel erreichen wird: Die Top-6, die man zu Saisonbeginn als realistische Marke ausgegeben hatte, scheinen greifbar nah. Und vielleicht ist in dieser Saison sogar noch mehr drin.
Platz 7
Wir stecken auf Platz 7 fest. Es geht nicht nach oben, aber auch nicht nach unten. Wobei Atletico Madrid auf Platz 8 nach 24 Spielen ebenfalls 38 Punkten aufweist wie auch wir.
Nach oben, auf die internationalen Startplätze fehlen uns schon 4 Punkte. Bei 6 ausstehenden Spielen, aber nur mehr 3 Heimspielen wird das sehr schwierig.
Letzte Runde erreichten wir auswärts ein 4:4 Unentschieden gegen Real San Sebastian.
Daheim gab es einen knappen 1:0 Sieg gegen Granada C.F.
Zum Abschluss gab es eine 4:0 Niederlage bei Malaga C.F.
Am 9. ZAT stehen für uns folgende Spiele am Programm.
Ein Heimspiel gegen Atletico Madrid, ein Auswärtsspiel gegen UD Ibiza und wieder ein Heimspiel gegen FC Barcelona.
Olé Hygge! Das Smørrebrød-Inferno von Sevilla
„¡Escúchame bien, du verlebtes Orakel von der Resterampe!“, brüllt Oma Ana und pfeffert ihre Häkelmütze mit der Präzision eines Toreros direkt in die Kristallkugel von Madame Dolores „Die mit dem Silberblick“ Garcia. „Wenn du mir noch einmal erzählst, dass die Sterne für Sevilla günstig stehen, während uns Celta Vigo mit 0:5 den culo versohlt hat, dann poliere ich dir deine trübe Glaskugel mit deiner eigenen Frisur.
Padre Pedro fummelt hektisch an seinem Rosenkranz und murmelt ein „Ave Maria“, das eher nach einem panischen Hilferuf als nach einer Andacht klingt. „¡Ay, Dios mío! Ana, mäßige deinen Zorn, sonst schlägt uns der Blitz beim nächsten Eckball direkt in die Abwehrreihe ein!“, flüstert er und bekreuzigt sich im Sekundentakt.
Trainer El Sansi hingegen starrt völlig paralysiert auf die Tabelle und murmelt mit einem sanften dänischen Singsang in der Stimme, als würde er gerade ein Smørrebrød belegen: „Nej, nej, nej... 49 Punkte... wir sind Vierter...
Oma Ana fegt mit einer herrischen Geste den Tarot-Stapel vom Tisch, als wäre es eine Horde Fliegen auf einer Paella: „¡Geld her, du Scharlatanin! UD Ibiza wird Meister, das sieht sogar ein blinder Esel ohne Brille, und Celta Vigo lacht uns vom zweiten Platz aus aus, während wir hier in deinem Räucherstäbchen-Mief hocken und auf ein Wunder gegen Valencia hoffen!“
El Sansi schluchzt leise auf dänisch auf, während er an die kommenden Spiele denkt. „Valencia, Osasuna und das finale Gemetzel gegen Villarreal... das ist wie eine Überquerung der Öresundbrücke bei Windstärke 12, nur ohne Winterreifen“, murmelt er traurig.
„Wenn wir gegen Valencia mit ihren 81 Gegentoren nicht mindestens fünf Buden machen, dann brennt der Baum, ¡claro que sí!“, schreit Ana und baut sich bedrohlich vor der Wahrsagerin auf. Das Ding geht auf die Partyinsel zu diesen Sangria-Trinkern von Ibiza! Wir dürfen froh sein, wenn wir Platz vier gegen die gelben U-Boote aus Villarreal verteidigen! Wenn du mir jetzt nicht sofort die pesetas wiedergibst, dann zeige ich dir mal, was Göttlicher Zorn bedeutet und zwar ohne Weihwasser, dafür mit meinem orthopädischen Gehstock.
Während Dolores versucht, unter den Tisch zu kriechen, klammert sich El Sansi an sein Klemmbrett. „Vielleicht sollten wir einfach mehr Lakritz essen, das beruhigt die Nerven“, philosophiert er schwach, während er inständig hofft, dass das 4:0 gegen Real Madrid kein einmaliges dänisches Märchen war, sondern der Startschuss für eine Rettungsaktion, die zumindest Oma Anas Blutdruck wieder unter die 200er-Marke bringt.
Endet es gleich wie in Mexiko ?
Diese Frage kommt nicht von ungefähr?
Denn in der Liga von México, die am Mittwoch endete, wurde Taurus Dritter. Eben um einen Punkt mit dem besten TV der ersten vier.
Immerhin hatte Taurus mit CD Tapadio vor dem letzten ZAT 4 Punkte Rückstand und holte auf.
Dieses positive Erlebnis muss er seinem Team mitteilen, und dementsprechend die Mannschaft auf alles was im letzten ZAT kommen könnte im Trainig vorbereiten.
Die Gegner lauten zu Hause RCD Mallorca (trainerlos) und ebenfalls der trainerlose Verein Valencia C.F.
Im vorhinein kann man nie genau sagen, wie sehr die Mannschaften ohne Trainer motiviert sind. Wir von der Sportzeitung denken schon sehr. Sich beide Mannschaften am Ende der Liga nochmals ordentlich präsentieren wollen, und der eine oder andere Spieler sich in die Auslage spielen möchte.
Auswärts geht es zu Real Madrid, dem icherlich unangenehmsten Gegner dieser drei!
Nun noch ein Seitenhieb zu CA Osasuna. Eventuell hat Trainer Schnittmaschinensyro nicht an den Pokal gedacht. Den dort steht er im Finale mit seinen Jungs, und sollte er diesen gewinnen, spielt man doch noch international.
Sportredakteur Sergio garcia
Folgt die Krönung?
Drei Spieltage vor dem großen Finale der spanischen Meisterschaft spitzt sich der Titelkampf dramatisch zu – und mittendrin: UD Ibiza mit Trainer Sero. Rein rechnerisch dürfen noch fünf Teams vom Titel träumen: Ibiza, Vigo, Málaga, der FC Sevilla und Villarreal. Doch realistisch betrachtet läuft alles auf ein packendes Duell zwischen Ibiza und Vigo hinaus. Die Ausgangslage ist dabei so spannend wie selten. Ibiza geht mit einem knappen Vorsprung von einem Punkt ins Saisonfinale, während Vigo auf dem Papier das etwas leichtere Restprogramm vor sich hat. Dennoch weiß jeder, der den Fußball liebt: Am letzten Spieltag schreibt der Sport oft seine verrücktesten Geschichten. Genau deshalb wagt derzeit kaum jemand, eine klare Favoritenrolle zu vergeben. Für UD Ibiza und Trainer Sero wäre die Meisterschaft die Krönung einer ohnehin herausragenden Saison. Doch der Weg dorthin ist noch lang – drei Mal 90 Minuten entscheiden über Ruhm oder Enttäuschung. Den Auftakt macht ein Spiel gegen San Sebastián, die trotz ihrer Tabellensituation noch über ein starkes TK verfügen und keinesfalls unterschätzt werden dürfen. Danach wartet ein schwieriges Auswärtsspiel in Granada sowie das seit Jahren bekannte Duell gegen Jassix, das traditionell alles andere als einfach ist. Und als wäre das nicht genug, kommt es am letzten Spieltag zum möglichen Showdown gegen den Tabellendritten aus Málaga – ein Team, das selbst noch Titelambitionen hegt und im Saisonendspurt ebenfalls ein gewichtiges Wort mitreden möchte. Klar ist also: Nicht nur Ibiza und Vigo bestimmen den Ausgang dieses Meisterrennens. Auch die Gegner werden eine entscheidende Rolle spielen und könnten zum Zünglein an der Waage werden. Unabhängig davon blicken Verein, Trainer und Fans bereits jetzt auf eine fantastische Saison zurück.
Zum Abschluss bleibt deshalb auch ein Dank an den Ligaleiter für die Organisation und eine großartige Spielzeit – bitte genauso weitermachen! Allen Spielern wünschen wir schon jetzt eine erholsame Pause und senden sportliche Grüße an die gesamte Liga.
Aus und Vorbei
7 Punkte Rückstand auf die internationalen Startplätze, bei 3 ausständigen Spielen. Das wars in dieser Saison. Dazu sind auch noch unsere Reserven sehr gering. Schade. Bis kurz vor Schluss haben wir gekämpft und alles gegeben, es hat leider nicht gereicht. Von 7 auf 10 heißt es in der Tabelle (41 Punkte).
Spiel 25 brachte uns eine 3:2 Heimniederlage gegen Atletico Madrid. Somit waren nach diesem Spiel alle Hoffnungen auf einen internationalen Startplatz begraben.
Auswärts gab es bei UD Ibiza nichts zu holen, wir verloren hier mit 4:0.
Zum Abschluss konnten wir wenigsten daheim den großen FC Barcelona in die Knie zwingen, wir gewannen mit 4:3.
Am letzten Spieltag gehts es für uns somit nur mehr um die "goldene Ananas".
Wir starten auswärts bei Espanyol Barcelona (Tabellenplatz 7 mit 44 Punkten).
Dann haben wir unser letztes Heimspiel in dieser Saison gegen Sevilla FC (Platz 4 mit 49 Punkten).
Spiel 30 bringt uns wieder ein Auswärtsspiel bei Athletic Bilbao (Platz 9 mit 42 Punkten).
Wird knapp...
für die Jungs von HobbyHorsing könnte es durchaus ein knappes Höschen werden im Kampf um einen EC Platz... die Konkurrenz wird sicher nicht schlafen und versuchen jeden Fehler eiskalt auszunutzen..
Die Meisterschaft dürfte durch sein.. aber mit einem CL Platz liebäugelt man durch aus in Malaga.. wenn es nicht klappt wäre das sicher kein Beinbruch... aber CL bockt eben mehr als EL oder COL. In Malaga wird man es aber nehmen wie es kommt... alles kann nix muss lautet das Motto für den letzten ZAT dieser Saison.
Zu wenig Mut
Da war man zu sehr auf Sicherheit fokussiert. Mit etwas mehr Mut hätten es 9 statt 6 Punkte sein können. Dann wäre Platz 2 noch halbwegs realistisch gewesen. So bleibt es ein Kampf ums Internationale Überleben. Jeder kann die Tabelle lesen, jeder sieht Espanyol kommt noch nach Villarreal, Villarreal muss noch nach Sevilla und Bilbao lauter mit massig TK um sich nach oben zu schieben. Allerdings reichen 3 Punkte um zumindest den Horro von sich fernzuhalten.
Und die Meisterschaft? Vigo oder Ibiza? Das Restprogramm spricht eindeutig für Vigo, allerdings nur dann, wenn Ibizia strauchelt. Und was ist mit Sevilla? der Trainer schreibt sich ab, aber straucheln Vigo und Ibizia könnte Sevilla der lachende Gewinner sein.
Am Ende bleibt eine spannende Saison die wie immer viel zu schnell zu Ende geht. Wir freuen uns jetzt schon auf die Sommersaison. Dann wollen und werden wir wieder vorne angreifen.
Forza
Gratulanten
Gratulation an Sero zur Meisterschaft! Und an alle anderen die ihre Ziele erreicht haben!
Auch an schnittmaschinesyro, das Pokalmonster, Gratulation!
Und großes Danke an Terrormopp für die Leitung! Auf die man sich trotz privater Verbindlichkeiten immer verlassen kann!
Angenehme Frühlingspause allerseits!
Forza