Es geht wieder los
Die neue Saison steht in den Startlöchern und für uns, UD Ibiza, beginnt damit eine besondere Herausforderung. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Spielzeit gehen wir diesmal als Titelverteidiger an den Start – und damit auch als die Mannschaft, die jeder schlagen möchte. Die letzte Saison war geprägt von Emotionen, Leidenschaft und einem echten Freudentaumel, denn zum zweiten Mal konnten wir die Meisterschaft feiern. Genau mit diesem Ziel war man im August 2022 bei UD Ibiza angetreten: den Verein erfolgreich zu machen und Titel zu gewinnen.
Eine dritte Meisterschaft in dieser Saison scheint allerdings schwer vorstellbar. Die Liga ist stärker und ausgeglichener geworden, viele Teams haben sich hervorragend verstärkt und werden um die Spitzenplätze kämpfen. Dennoch sollte man den Glauben an große Erfolge niemals verlieren. Im Fußball ist vieles möglich, wenn Teamgeist, Einsatz und Leidenschaft stimmen.
Wir freuen uns auf spannende Spiele, großartige Momente und wünschen allen Vereinen, Spielern und Fans eine erfolgreiche und faire Saison.
2026-2 !
Wie schnell die Zeit vergeht! In wenigen Tagen haben wir das sechste Monat im Jahr, sprich ein halbes Jahr im Rückspiegel, und zeitgleich beginnt die Saison 2026-2.
Nach Beendigung der Saison 2026-1 mit dem besten aresultat ever Platz 3 hat dr verein Celta Vigo ein wenig in der Mannschaft nachjustiert.
in wie fern sich die neuen Mitspieler in der Mannschaft eingefügt haben, wird man im ZAT 1 gleich mal sehen.
im ZAt 1 stehen für Taurus folgende Spiele an:
Auswärts hat man 2 Spiele, jene gegen Getafe C.F. sowie dem einzigen Team ohne Trainer Rayo Vallecano.
Im ersten Heimspiel von fünfzehn nahezu ausverkauften Spielen empfängt Celta Vigo das Team Granada C.F.
Einige offene Fragen gibt es noch .... was erwartet sich das Präsidium, Trauner Taurus und die Fans. Diese werden wir in einer Eoche beantworten.
Sportredakteur Sergio Garcia
Real Talk: the Downfall von dem Sevilla Fc
Real Talk: FC Sevilla ist in den letzten Jahren fast zu einem Lehrbuchbeispiel geworden, wie schnell ein europäischer Topklub abstürzen kann, wenn sportliche Arroganz, schlechte Planung und emotionale Unruhe gleichzeitig zusammenkommen.
Dieser Verein hat nicht einfach „eine schlechte Saison“ gespielt. Sevilla hat über Jahre hinweg von seinem Ruf gelebt, während die Substanz langsam zerfallen ist.
Früher war Sevilla wahrscheinlich der cleverste Klub Europas außerhalb der absoluten Elite. Sportdirektoren wie Monchi fanden Spieler, die niemand auf dem Radar hatte, machten daraus Monster für Europa-Nächte und verkauften sie teuer weiter. Das System war brutal effizient. Doch genau diese Identität ging verloren. Die Transferpolitik wurde hektisch und teilweise planlos. Zu viele Spieler kamen ohne klare Rolle. Zu viele Veteranen blieben zu lange. Gleichzeitig fehlte plötzlich Hunger, Dynamik und Geschwindigkeit. Während andere LaLiga-Klubs moderner, intensiver und athletischer wurden, wirkte Sevilla oft wie eine Mannschaft aus einer anderen Zeit.
Dazu kam permanentes Chaos auf Führungsebene. Interne Machtkämpfe im Vorstand, Unruhe rund um die Vereinsführung und eine Atmosphäre, in der ständig Druck explodierte. In Sevilla brennt die Stimmung traditionell schnell aber diesmal fraß die Nervosität den ganzen Verein auf. Sportlich wurde das brutal sichtbar. Defensive Fehler ohne Ende. Eine Mannschaft ohne Balance. Zuhause oft verkrampft, auswärts teilweise komplett auseinandergebrochen. Es gab Spiele, in denen Sevilla aussah wie ein Abstiegskandidat, nicht wegen fehlender Qualität auf dem Papier, sondern wegen fehlender Stabilität im Kopf.
Und das Verrückte ist: Viele außerhalb Spaniens haben gar nicht verstanden, wie ernst die Lage wirklich war. Weil Sevilla immer noch „groß“ klingt. Weil man automatisch an Europa-League-Trophäen denkt. Aber große Vergangenheit rettet dich nicht, wenn du Woche für Woche keine Intensität mehr auf den Platz bringst.
Und mittendrin steht El Sansi , ein Mann, dessen Herz irgendwo zwischen Kopenhagen und Sevilla hängt.
Saison 2026-2
Die neue Saison beginnt am 23.05.2026.
Meister in der letzten Saison wurde UD Ibiza mit 59 Punkten. Herzlichen Glückwunsch.
Absteigen mussten RCD Mallorca und Valencia C.F.
Neu in der Liga sind Getafe C.F. und Rayo Vallecano (noch ohne Trainer).
Herzlich Willkommen.
Wir beendeten die letzte Saison auf Platz 10 mit 44 Punkten. 14 Siegen standen 14 Niederlagen und 2 Unentschieden gegenüber.
Meister UD Ibiza hatte 19 Siege!
Am 1. Spieltag starten wir auswärts bei Real Madrid. Ral Madrid schloss letzte Saison auf Platz 14 mit 36 Punkten ab.
Danach haben wir ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger, Getafe C.F. ist unser Gast. Trainer Caesar ist für uns ein unbekanntes, weißes, Blatt. Aber wir wissen, jeder Aufsteiger will sich in der ersten Saison beweisen und wird alles versuchen die Liga zu halten.
Zum Abschluss erwartet uns ein Auswärtsspiel bei Granada C.F. Granada belegte Tabellenplatz 11 mit 43 Punkten.
Statistikgeplänkel
Bald geht es wieder los. Die Pause war dieses Mal gefühlt sehr lange. Genug Zeit also um sich vorzubereiten und mal ein klein wenig in der Statistik rumzuwühlen:
Während Villarreal in den letzten 8 Saison 6mal die meisten Tore in der Liga erzielte und innerhalb der letzten 9 Saisons 8mal mit die beste Heimmannschaft war, glänzt der FC Sevilla damit seit 3 Saisons die beste Auswärtsmannschaft zu sein. Unterschiedliche Taktik, aber im Resultat ähnlich erfolgsversprechend. Spannend dabei auch, dass Ibiza quasi in keiner dieser Statistiken relevant auftritt, aber trotzdem in dem Zeitraum 2mal Meister wurde. Also scheint auch die Taktik einer ausgeglichenen Heim/Auswärtsbilanz zu funktionieren.
Und es ist auffällig, dass derjenige der am häufigsten Tabellenführer ist, in der Regel kein Meister wird.
Was lernen wir daraus? Eigentlich nur, dass es nicht einen einzigen Weg zum Erfolg gibt, sondern alle Wege irgendwie nach Rom ähm Madrid führen können, wenn sie taktisch gut gespielt werden. Es gibt kein Erfolgrezept außer, dass man die Spiele gewinnen muss die man auch gewinnen will und jeder offensichtlich unterschiedlich an die Sache herangeht.
Im Trainerranking wird nordic zwangsläufig innerhalb der nächsten 2-3 Saisons in die Top 10 vorrücken in der Primera. Außer natürlich man wird entlassen, womit nach so vielen Jahren aber nicht zu rechnen ist.
Und zu guter Letzt: In Europa hatten wir eine miserable Saison die sich so nicht wiederholen sollte, sonst verlieren wir Internationale Plätze.
Damit genug der kleinen Statistik-Analayse, bald gehts wieder los und dann zählt das alles nicht mehr, dann zählt nur noch der nächste ZAT!
Forza
Gemischte Gefühle
Die Saison begann im Pokal alles andere als erfolgreich. In den ersten Spielen gelang es der Mannschaft nicht, Punkte zu sammeln. Trotz engagierter Leistungen fehlte häufig die nötige Konsequenz in den entscheidenden Situationen. Dadurch stand am Ende des Pokalstarts die ernüchternde Bilanz von null Punkten.
In der Liga verlief der Auftakt dagegen etwas positiver. Aus den ersten drei Spielen konnten insgesamt vier Punkte geholt werden. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass zwei dieser Partien auswärts ausgetragen wurden, was die Aufgabe zusätzlich erschwerte. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage zeigte die Mannschaft ordentliche Ansätze, auch wenn noch Luft nach oben besteht.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Pokalstart enttäuschend verlief, während die ersten Ligaspiele Anlass zu vorsichtigem Optimismus geben.
Oma Ana bleibt vorsichtig
Beim Sevilla FC könnte die Stimmung nach drei Spieltagen kaum besser sein. Drei Spiele, drei Siege, 9 Punkte und die Tabellenführung. Nach dem 4:1 bei Rayo Vallecano folgten zwei überzeugende Heimsiege gegen Málaga CF und den FC Barcelona.
Doch wer Trainer El Sansi kennt, weiß: Zu viel Euphorie ist nicht sein Ding. Und auch Oma Ana hat bereits ihre Meinung zur aktuellen Lage abgegeben. Als El Sansi vorsichtig von einem gelungenen Saisonstart sprach, soll sie nur gelächelt haben: „Junge, die Tabelle nach drei Spieltagen anzuschauen ist wie eine Paella nach fünf Minuten zu bewerten. Das Beste kommt erst noch.“
Trotzdem darf Sevilla mit dem Auftakt mehr als zufrieden sein. Zehn Tore, nur ein Gegentor und eine Mannschaft, die in allen Mannschaftsteilen einen sehr stabilen Eindruck hinterlässt. Besonders erfreulich ist dabei nicht nur die Ausbeute an Punkten, sondern auch die Art und Weise, wie die Siege eingefahren wurden.
Downfall an die Tabellenspitze
Da traute man seinen Augen kaum. Was stand da in der Zeitung? "The Downfall von Sevilla FC"? 2mal Vizemeister, 1x Meister in den letzten 3 Saison. Damit wohl erfolgreichste Mannschaft in der Primera und der Trainer schwadroniert vom "Downfall". Ja, in der Champions League, da hat man sich nicht gerade von der besten Seite gezeigt, aber in der Liga ist der Sevilla FC DIE Mannschaft vor der alle zittern. Die Mannschaft bei der im gelben U-Boot alle Alarmglocken schrillen und man auf Tauchstation zitternd hofft nicht versenkt zu werden.
Wenn man Villarreal in den vergangenen Spielzeiten stets Understatement vorgeworfen hat, was ist es was El Sansi da betreibt? Das ist Rufmord am eigenen Klub. Oder ist es etwas Taktik? Sich in der Öffentlichkeit schlecht machen und heimlich köstlich amüsieren wenn man am Ende wieder die Trophäe hochhält?
Wahrscheinlich Letzteres, doch auch diese Saison treten wir wieder an um genau das zu verhindern und den Konkurrenten aus Sevilla, San Sebastian und wo auch immer sie herkommen einen wirklichen Downfall zuzufügen.
Forza
Rückstand
Die erste Runde ist gespielt und unsere Verein hat schon einen Rückstand von 6 Punkten auf den ersten Tabellenführer Sevilla FC.
Sevilla gwann auswärts bei Rayo Vallecano mit 4:4, daheim schlugen sie das NMR Team Malaga C.F. mit 3:0 und zum Abschluss gab es noch einen 3:0 Heimsieg gegen den FC Barcelona.
Wir starteten mit eine 3:0 Niederlage bei Real Madrid. Im einzigen Heimspiel gegen Getafe C.F. konnten wir mit 4:0 siegreich sein.
Im zweiten Auswärtsspiel dieser Saison mussten wir uns Granada mit 1:0 geschlagen geben.
Am zweiten Spieltag beginnen wir daheim gegen Rayo Vallecano.
Rayo konnte am ersten Spieltag kein Spiel gewinnen und liegt mit 0 Punkten auf Platz 16.
Auswärts gehts zu Malaga C.F. Malaga konnte in der ersten Runde ein Heimunentschieden (0:0) gegen Espanyol Barcelona erreichen.
Wieder daheim empfangen wir dann Sevilla FC, den aktuellen Tabellenführer.
Theorie und Praxis
Nach zwei Vizemeisterschaften und einer Meisterschaft in den vergangenen drei Jahren hatte sich die Wahrnehmung im Verein nämlich leicht verschoben. Aus einem Klub, der eigentlich irgendwo um Platz 7 herum seine gemütliche Heimat finden wollte, wurde plötzlich ein Dauergast im Titelrennen.
Und seien wir ehrlich: Das war schon ein bisschen gestört.
Während andere Vereine mit Barcelona, Real Madrid Atlético Madrid odder Villareal die wahren Titelanwärter sind, spielte Sevilla einfach Jahr für Jahr vorne mit. Irgendwann wusste niemand mehr so genau, ob das noch ein Fußballverein oder ein Betriebsunfall der Liga war.
Nun steht Sevilla nach sechs Spieltagen auf Platz 4. Zwölf Punkte, voll im Rennen und trotzdem nicht ganz oben. Endlich wieder etwas Normalität.
Zumindest theoretisch.
Denn im Hintergrund sitzt weiterhin Oma Ana. Offiziell hat sie natürlich keinerlei Amt beim Verein. Inoffiziell ist sie Präsidentin Sportdirektorin, Chefscoutin, Aufsichtsratsvorsitzende und wahrscheinlich auch die Frau, die den Rasen mäht.
Aktuell ist Oma Ana allerdings durch einen Schnupfen leicht geschwächt. Das hält sie jedoch nicht davon ab, regelmäßig die Tabelle zu kontrollieren und sich zu fragen, warum man nur "Vierter", ist. Wer glaubt, dass Platz 7 (El Sansis Ziel) das Ziel sei, kennt Oma Ana nicht.
"Nach vorne!", lautet weiterhin ihre gesamte Vereinsphilosophie.
Trainer El Sansi bewegt sich deshalb momentan auf dünnem Eis. Nicht wegen der Ergebnisse, sondern weil Oma Ana trotz Schnupfen jederzeit ihren legendären Gehstock finden könnte. Und jeder im Verein weiß: Der Gehstock wird nicht zur Dekoration aufbewahrt.
Perfekter ZAT
Jubel beo CA Osasuna. Nach langer Leidenszeit dürften wir wieder einmal einen perfekten Spieltag bejubeln. So macht Fussball noch mehr Spaß.
Wir starteten mit einem Zittersieg. Vor unseren Fans hatten wir Rayo Vallecano zu Gast. Und es war ein Hin und Her. 5 Tore, lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe, schlussendlich konnten wir uns mit 3:2 durchsetzen.
Auswärts mussten wir bei Malaga C.F. antreten, und leider war hier, wie auch letzte Woche, kein Trainer anwesend. Das folgte dann auch zur Entlassung des Trainers. Wir gewannen mit 2:0.
Zum Abschluss war Sevilla FC unser Gast. Vom Ergebnis (3:0) ein sicherer Sieg, dem war aber bei weitem nicht so.
Egal, 9 Punkte und Vorstoß auf Platz 3 in der Tabelle.
Punktegleich mit FC Barcelona (Platz 1), Celta Vigo (2.), Sevilla und Deportivo la Coruna auf Platz 4 und 5.
Am 3. Spieltzag geht es auswärts zu Espanyol Barcelona.
Daheim dürfen wir gegen Celta Vigo und den Tabellenführer spielen.
Nach Mallorca gleiche Probleme bei den königlichen
Wahnsinn
Wirklich niemand dachte daran das Trainer Picass das was in Mallorca passiert ist mit Ballermann Partys usw in Madrid auch auftaucht.. Aber es werden immer mehr Spieler wie einst Oli Kahn .. Effenberg .. Basler usw..die jüngere Jahrgänge die wissen wo von ich rede...mehr in die Diskotheken gesehen als auf den Trainingsplatz.. Ach Mensch wann werden die "königlichen" zu den Königlichen!! Das hoffen so viele in Madrid und auch wirklich viele in Europa..
Beckham.. Roberto Carlos.. Zidane..
Mal will wieder die galaktischen werden aber ob das mit Trainer Picass möglich ist..
Die Umfragen sind eindeutig!
Das Ergebnis gibt es nächste Woche.
Ruhe
Zu Hause top, auswärts flop. Es ist das ewige Thema beim Villarreal C.F. und zieht sich wie ein großer, roter Faden durch die Trainerkarriere nordics in Spanien. Doch schaut man sich die Historie an, so schlecht fährt man damit eigentlich nicht. Man hat sich also dran gewöhnt, man erwartet es gar nicht mehr anders. Und so bleibt es auch nach 6 Spielen mit 3 Auswärtsniederlagen ruhig im und um den Verein herum. Zumal man vor der ansrtehenden Conference League sowieso keine Unruhe reinbringen will. Man möchte unbedingt die erste Gruppenphase pberstehen, dafpür gilt es alle Kräfte zu bündeln und am Donnerstag positive Ergebnisse einfahren. Die Auswärtsschwäche könnte in der Conf League allerdings zum Problem werden.
Forza
Tabellenführer
Da staunten die Fans, viele glaubten es gar nicht, denn nach dem gespielten ZAT 3 steht Celta Vigo mit Taurus an der Tabellenspitze Liga Primera Division!
Für Taurus selbst ist es nur eine Momentaufnahme, immerhin werden noch 7 ZAT ausgespielt, doch manch ein Fan träumt schon vom Meistertitel.
Taurus unterstreicht immer wieder, das man von ZAT zu ZAT sehen muss, ja sogar von Spiel zu Spiel. Man sieht aber auch, dass er mit der Mannschaft am richtigen Weg ist.
Ob der Tabellenführer nach ZAT 4 weiterhin Celta Vigo heißen wird, können wi nicht voraus sagen, muß taurus doch zwei mal in der Fremde spielen. die gegner heißen Deportico La Coruna und UD Ibiza. Auf der Insel zu bestehen ist immer schwierig.
Zu Hause empfängt man Athletico Madrid. Auch dies wird kein Selbstläufer.
Sportredakteur Sergio Garcia
Platz 3 im Nebel und trotzdem fühlt es sich nach Absturz an
Der Raum riecht noch genauso wie letzte Saison: ein Mix aus alten Karten, kaltem Kaffee und dieser undefinierbaren Mischung aus Hoffnung und Enttäuschung, die sich bei Sevilla offenbar schneller ansammelt als Punkte. Die Wahrsagerin sitzt wieder hinter ihrem Tisch, als wäre seit dem letzten Besuch keine einzige Saison vergangen. Vielleicht ist sie wirklich zeitlos. Vielleicht auch einfach nur schlecht darin, aufzuräumen.
El Sansi sitzt ihr gegenüber und wirkt schon beim Reinkommen so, als hätte er innerlich bereits verloren. Platz 3 in der Tabelle, 18 Punkte, punktgleich mit der Spitze, eigentlich ein Traum. Aber genau deshalb ist er hier. Weil bei Sevilla gute Ausgangslagen traditionell der Anfang von unnötigem Stress sind.
Die Wahrsagerin legt die Karten aus. Sie schaut lange drauf, länger als nötig, was nie ein gutes Zeichen ist. Dann schüttelt sie langsam den Kopf. Nicht dramatisch. Eher so, wie jemand reagiert, der schon viele ähnliche Katastrophen gesehen hat und langsam emotional abstumpft.
Sie sagt nichts sofort. Das ist schlimmer als jede schlechte Nachricht.
El Sansi fragt vorsichtig, wie es aussieht.
Sie antwortet, dass die Karten unruhig sind. Sehr unruhig. Fast so unruhig wie Sevillas Auswärtsauftritt in La Coruña, fügt sie hinzu, ohne zu blinzeln. Das 0:3 wird im Raum kurz noch einmal emotional nachgespielt, obwohl keiner es will.
Dann erwähnt sie Ibiza. Sie sagt, das sei ein Spiel, das aussieht wie Kontrolle, sich aber nicht so anfühlt. Danach San Sebastian, ein Spiel, das nach Stabilität riecht, aber oft nach Selbstsabotage endet. Und Villarreal, das laut Karten „klassisch Sevilla“ sei: gute Idee, schlechte Umsetzung, knapp daneben, viel Erklärung danach.
El Sansi versucht noch einzuwenden, dass die Tabelle trotzdem gut aussieht. Platz 3. Punktgleich mit den Besten. Alles offen.
Die Wahrsagerin schaut ihn an, lange, müde, fast mitleidig.
Sie sagt, die Tabelle sei ein Lügner mit guter Handschrift. Schön geschrieben, aber inhaltlich gefährlich. Sevilla sehe immer aus wie ein Team, das gleich durchstartet, aber genauso oft wie eines, das gleich den Motor abwürgt, bevor es überhaupt losgeht.
Im Hintergrund hört man Schritte. Oma Ana ist auch wieder da, natürlich. Sie setzt sich ohne gefragt zu werden, schaut auf die Karten und sagt sofort, dass sie die gleiche Prognose schon letztes Jahr gehört hat und sie damals schon nicht gestimmt hat, was sie aber nicht daran hindert, heute wieder genauso unzufrieden zu sein.
Pater Pedro ist auch da, niemand weiß wie lange schon. Er betrachtet die Karten und sagt, das sei keine Wahrsagerei, sondern eher ein Live-Kommentar zur aktuellen Sevilla-Saison.
Die Wahrsagerin bleibt sachlich. Sie sagt, dass noch alles möglich ist, aber dass die Energie der Mannschaft instabil ist. Dass Siege kommen können, aber nie zuverlässig bleiben. Dass jeder gute Moment sofort von einem Spiel abgelöst wird, das alles wieder relativiert.
El Sansi sitzt einfach nur da und sagt lange nichts.
Dann fragt er irgendwann, ob es wenigstens eine klare Tendenz gibt.
Die Wahrsagerin schaut wieder auf die Karten.
Sie sagt ja.
Er fragt, ob die gut ist.
Sie schüttelt den Kopf.
Und genau in diesem Moment versteht man in Sevilla wieder sehr klar, warum man hier eigentlich nur hingeht, wenn man Antworten nicht wirklich hören will.
Von 3 auf 2
Es gab an der Tabellenspitze Bewegung.
So klettern wir von 3 auf 2 (18 Punkte), Celta Vigo von 2 auf 1 (18 Punkte).
Der Tabellenerste, FC Barcelona, fällt auf Rang 7 (15 Punkte).
Auch UD Ibiza (6.), Espanyol Barcelona (5.), Deportivo la Coruna (4.) und Sevilla FC (3.) machen je einen Rang gut.
Wir hatten am 3. Spieltag zwei Heimspiele und konnten beide Spiele gewinnen. Zuerst schlugen wir Celta Vigo mit 1:0, danach den FC Barcelona mit 3:0. Auswärts bei Espanyol Barcelona verloren wir allerdings mit 4:0.
Am Samstag dem 13.06.2026 gehts weiter.
Auswärts spielen wir gegen Athletic Bilbao (Platz 12 mit 12 Punkten), daheim empfangen wir Deportivo la Coruna (Platz 4 mit 18 Punkten) und wieder auswärts geht es gegen Atletico Madrid (Platz 9 mit 15 Punkten).
Kein Fortschritt
Da beschwerte man sich noch über die fehlende Durchschlafgskraft auswärts und die Mannschaft nimmt es sich zu Herzen und gewinnt spektakulär 4-3 bei Real Madrid. Trotzdem bleibt man Achter. Komplett irre. Was sollen wir denn noch machen? Gewinnen zu Hause, gewinnen auswärts und bleiben das graue Eichhörnchen der Liga. So sehr man sich in Villarreal wünscht an vergangene Erfolge anzuknüpfen, umso unwahrscheinliocher wird es. Die Liga ist irgendwie enger zusammengerückt. Früher, da war alles besser. Da hat man 6 Punkte geholt und war vorne mit dabei. Heute holt irgendwie jeder 6 Punkte. Das neue Normal also. Und ob wir in der Conference League weiterkommen ist auch alles andere als sicher. Am Donnerstag gehts gegen Gladbach, das wird richtungsweisend. Aber eines ist sicher, aufgeben werden wir nicht.
Forza
Liga ok, Europa Aus
Es wurde Rioja anstatt des San Miguels. Eine Heimniederlage gegen den Sevilla FC hätten wir nämlich ebenso schlecht verkraftet wie der Kollege den verpatzten Auswärtsangriff. Während man in der Liga oben dran bleibt ist man aus der Conference League raus. Gladbach spart übermäßig TK gegen die Roma und so sorgt das schlechtere Torverhältnis für Platz 3 und das frühzeitige Aus. Bitter, bitter. Generell hatt Spanien sich in der 1. Gruppenphase nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Den dritten Platz in der 5-Jahres-Wertung verteidigt man erstmal aber dennoch. Wir drücken den verbliebenen Trainern die Daumen, dass alle gut durch die nächste Runde kommen. Und in der Liga drücken wir wie immer nur uns selber die Daumen, dass wir die gute Ausgangsposition am Wochenende verteidigen und uns so gut zur Rückrunde platzieren.
Forza
Es gibt nur einen Weg
Nach der Niederlage gegen Villarreal hatte El Sansi nicht vor, sich der Realität im Stadion zu stellen, sondern der Realität im 100 Montaditos zu entkommen. Das gelbe U-Boot hatte Sevilla vorher einmal mehr auf Tauchstation geschickt, mit einer Effizienz, die fast schon unhöflich wirkte, und den Trainer in einem Zustand zurückgelassen, in dem man nicht mehr über Taktik nachdenkt, sondern nur noch über das nächste Brot mit irgendetwas drauf.
Im 100 Montaditos wurde die Welt dann wieder einfach. Körbe voller Mini-Sandwiches, ein Cruzcampo in der Hand und eine Tabelle vor Augen, die erstaunlich beruhigend wirkte. Platz 7 stand dort wie ein alter Bekannter, der immer dann auftaucht, wenn alles leicht chaotisch wird und trotzdem irgendwie passt. Kein Drama, keine Titelversprechen, keine Pressekonferenz-Gewitter. Nur dieser eine Bereich der Tabelle, der sich anfühlt wie ein Dauervertrag zwischen Sevilla und dem Mittelmaß mit Stil.
Dann kam Oma Ana.
Nicht leise, nicht langsam, sondern so selbstverständlich, als wäre sie Teil der Inneneinrichtung des Ladens. Und sie hatte ihn dabei: den legendären Rioja. Aber diesmal nicht als Begleitung, sondern als Werkzeug. Als Waffe. Als Urteil. Der Kellner stellte das Glas hin, und schon in dem Moment veränderte sich die Atmosphäre im Laden, als hätte jemand kurz den Schwierigkeitsgrad des Abends erhöht.
Oma Ana betrachtete El Sansi, dann den Rioja, dann die Montaditos, und entschied sich für die Reihenfolge der Zerstörung.
Zuerst der Rioja. Ein einziger Schluck, und schon war klar, dass dieser Wein nicht zum Trinken existiert, sondern zum Kommentieren. Danach ein Blick auf die Tabelle, Platz 7, und sofort wurde aus einem Tabellenplatz eine Diagnose. Nicht schlecht, aber auch nie gefährlich gut. Genau richtig, um Sevilla zu sein, aber nie ganz richtig, um Sevilla zufrieden zu machen.
Während El Sansi versuchte, die Niederlage gegen Villarreal mental zwischen zwei Montaditos zu verstecken, setzte Oma Ana den Rioja wie ein taktisches Instrument ein. Jeder Schluck war eine kleine Bewertung, jede Pause zwischen den Montaditos eine neue Analyse, und jeder Blick auf Cruzcampo im Glas des Trainers eine Erinnerung daran, dass Frustbewältigung in Sevilla eine doppelte Lizenz hat: Essen und Wein.
El Sansi wurde mit jedem Montadito entspannter, während der Rioja gleichzeitig alles ein bisschen schlimmer und gleichzeitig ehrlicher machte. Die Niederlage wurde nicht vergessen, sondern neu sortiert, sauber abgelegt zwischen „unnötig“ und „typisch“. Villarreal war irgendwann nur noch ein gelbes Geräusch in der Ferne, während der Abend sich komplett auf den Tisch konzentrierte.
Nichts weiss man
Die Antwort auf die Frage der letzten Ausgabe lautet " Nein, der neue Tabellenführer heißt überraschend Deportivo La Coruna"!
Hievte sich der Klub von Platz 4 auf Platz 1. Trainer Marvin erspielte sich mit 2 Heimsiegen und einem Unentschieden 7 Punkte. Den größten Sprung machte Granada C.F. von Platz 10 auf Platz 3.
Taurus hingegen musste sich mit zwei Niederlagen in der Fremde / 1:0 sowie 3:0, und dem Heimsieg 3:0 mit 3 Punkten begnügen.
Somit rutschte das Team von Taurus vom Platz an der Sonne auf den vorläufigen Platz 4.
Nachdenklich für Taurus ist der angewachsenen 4 Punkte Rückstand.
Um Chancen stehen gut, um diese aufzuholen bzw. zu reduzieren.
Spielt man doch zweimal zu Hause. Empfangen werden Mannschaften vom hinteren Drittel der Tabelle: Real San Sebastian (Tp. 13/16 Punkte) sowie Real Madrid (Tp. 14/12 Punkte). Auswärts geht es zum Heimstarken Team Villarreal C.F.(Tp.5/21 Punkte).
Wohin die Tendenz nach dem letzen ZAT der Hinrunde geht, kann man nicht voraus sagen, denn in der Liga ist alles eng zusammen.....siehe Beispiel CA Osasuna: Von Platz 2 auf Platz 9 gefallen.
Überraschungen sind jederzeit möglich.
Sportredakteur Sergio Garcia
Von 2 auf 9
WOW, so war das nicht geplant. 3 Spiele und nur 1 Heimpunkt gegen.
Ein 2:2 gegen Deportivo la Coruna.
Somit fallen wir in der Tabelle von Platz 2 auf Platz 9.
Wahnsinn wie schnell das geht.
Bei den beiden Auswärtsspielen gab es nicht für uns zu holen.
Einem 3:0 bei Athletic Bilbao folgte ein 3:0 gegen Atletico Madrid.
Am 5. Spieltag spielen wir vor unseren Fans gegen UD Ibiza.
UD Ibiza liegt auf Platz 2 mit 22 Punkten und konnten einen Sprung von Platz 6 auf 2 machen.
Auswärts müssen wir bei Real San Sebastian um Punkte kämpfen.
San Sebastian liegt auf Platz 13 mit 16 Punkten.
Zum Abschluss haben wir noch ein Heimspiel, wir empfangen den Tabellen , Villarreal C.F. Villarreal liegt auf Platz 5 mit 21 Punkten.
Der heilige Wein
Im kleinen Vorbereitungsraum der Kirche von Dos Hermanos herrschte eine Stimmung, als stünde das Jüngste Gericht unmittelbar bevor. Nicht in der großen Hauptkirche, in der die Touristen täglich ihre Fotos machten, sondern in jenem unscheinbaren Nebenraum, in dem sich Padre Pedro normalerweise auf seine Messen vorbereitete, wurde traditionell die wahre Zukunft des FC Sevilla besprochen. An diesem Abend waren nur drei Personen anwesend: Padre Pedro, der Haus- und-Hof-Geistliche des Vereins, Trainer El Sansi und Oma Ana. Wobei letzteres eine grobe Untertreibung war. Offiziell galt Oma Ana als freundliche Rentnerin. Inoffiziell wusste ganz Dos Hermanos, dass sie der eigentliche Boss des FC Sevilla war.
Die letzten Wochen hatten allerdings selbst die eiserne Oma Ana an ihre Grenzen gebracht. Die Achterbahnfahrt von Sevilla hatte ihre Nerven derart strapaziert, dass sie bereits nach wenigen Minuten beschlossen hatte, den Messwein einer deutlich sinnvolleren Verwendung zuzuführen als der ursprünglich geplanten. Während Padre Pedro noch überlegte, ob dies theologisch vertretbar sei, hatte Oma Ana bereits den ersten Schluck genommen. Nach den letzten drei Spieltagen konnte ihr das niemand verdenken.
Alles hatte mit dem sensationellen 3:0 gegen Real Madrid begonnen. In Dos Hermanos sprach man inzwischen vom "Wunder der drei Tore", während sich die Experten in Madrid noch immer fragten, ob Real tatsächlich erschienen war oder lediglich elf Statisten in weißen Trikots auf dem Platz standen. Kaum hatte sich die Euphorie gelegt, folgte das völlig verrückte 4:4 gegen Getafe. Ein Spiel, das gleichzeitig wie ein Offensivfestival und ein Verbrechen gegen jede Form von Defensivarbeit wirkte. Historiker streiten bis heute darüber, ob in dieser Partie überhaupt Verteidiger auf dem Feld standen oder ob beide Trainer versehentlich nur Stürmer aufgestellt hatten. Für Oma Ana jedenfalls fühlte sich jede Minute wie eine Herzoperation ohne Betäubung an.
Gerade als die gesamte Gemeinde von Dos Hermanos kollektiv die Nerven verlor, lieferte Sevilla gegen Granada das genaue Gegenteil ab. Kein Wahnsinn. Keine acht Tore. Keine Katastrophe. Einfach ein solides 1:0 gegen einen direkten Konkurrenten. Ein Ergebnis, das bei jedem anderen Verein kaum für Aufsehen gesorgt hätte, in Sevilla jedoch beinahe als übernatürliches Ereignis gefeiert wurde.
So kam es, dass El Sansi zu Beginn der Rückrunde plötzlich auf Platz vier der Tabelle stand. Punktgleich mit Deportivo La Coruña, UD Ibiza und Granada. Noch vor wenigen Wochen hatte Sevilla im Tabellenmittelfeld herumgeirrt, jetzt sprach halb Andalusien wieder von der Champions League. Genau das bereitete Oma Ana allerdings die größten Sorgen. Die Punkte, die Siege und die Tabellenposition machten ihr weit weniger Angst als die plötzlich aufkommenden Hoffnungen. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wusste sie, dass der FC Sevilla immer dann am gefährlichsten war, wenn seine Anhänger begannen zu glauben, alles würde nach Plan laufen.
Während El Sansi bereits von der Rückrunde träumte und Padre Pedro vorsorglich weitere Kerzen für die kommenden Spieltage bestellte, blickte Oma Ana auf die Tabelle, dann auf die beinahe leere Karaffe Messwein und schließlich zum Himmel. Nach den letzten drei Spielen war sie sich nicht mehr sicher, ob Sevilla tatsächlich Fußball spielte oder ob der Verein lediglich ein besonders raffinierter Test für die menschliche Belastbarkeit war. Eines stand jedoch fest: Wenn die Rückrunde genauso verlief wie die letzten drei Partien, würde die Kirche von Dos Hermanos bald dringend Nachschub an Messwein benötigen.
Saisonziel so gut wie verfehlt
Da schlägt der Taurus uns ein Schnippchen und klaut uns die Heimpunkte. Das wars dann wohl mit Titelkampf und Champions League. Nun ja, hilft ja nix, manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen. Und wer weiß, vielleicht schafft man es ja doch nochmal irgendwie an die Top5 ranzukommen zum Ende hin. Aber man spürt deutlich die hohe Belastung des Trainers an zu vielen Fronten aktuell. Gleichzeitig schaut man etwas bedenklich auf die Liga. Real und Barca wurden frei, normalerweise Vereine die im Handumdrehen neu besetzt sind. Man kann nur hoffen, dass der ein oder andere von außerhalb in die Liga kommt. Vier trainerlose Teams hatten wir schon lange nicht mehr und bedeuten immerhin 25% der Liga unbesetzt. Hoffen wir, dass das nicht allzu lange so bleibt.
Forza
Rückrunde
Hallo zusammen, es startet bereits die Rückrunde. Wie schnell doch die Zeit vergeht.
Nach 15 Spietagen führt Deportivo la Coruna mit 28 Punkten die Tabelle an.
Es folgen UD Ibiza, Granada C.F., und Sevilla auf den Plätzen 2 bis 4. Alle haben ebenfalls 28 Punkte am Konto.
Celta Vigo und Athletico Madrid halten bei 27 Punkten.
Wir liegen auf Platz 8 mit 25 Punkten.
2 Heimsiege mit je 4:0 gegen UD Ibiza und Villarreal brachten uns diesen Tabellenplatz. Auswärts verloren wir bei Real San Sebastian mit 1:0.
Daheim starten wir die Rückrunde gegen das trainerlose Real Madrid (Platz 14) , auswärts spielen wir gegen Getafe (Platz 13).
Das dritte Spiel bringt uns ein Heimspiel gegen Malaga (Platz 15).
Freier Fall?
Die Liga ist an diesem ZAT nicht mehr „spannend“, sie ist kurz vor dem Kollaps.
Sevilla FC steht mittendrin, punktgleich im absoluten Hochofen der Tabelle. Jeder Spieltag fühlt sich an wie ein Finalspiel, nur ohne Rückspiel, ohne Sicherheitsnetz und ohne Nerven.
Im Trainingszentrum herrscht deshalb Ausnahmezustand. Selbst Friseur Paco, sonst bekannt für seine ruhige Hand und fragwürdige Sidecuts, hat beim Blick auf den Spielplan die Schere fallen lassen. „Das ist kein Haarschnitt mehr… das ist ein Notfall“, murmelte er, während er sich vorsichtshalber hinter dem Waschbecken versteckte.
Trainer El Sansi versucht derweil, aus der Mannschaft noch letzte taktische Disziplin herauszukitzeln. Aber jeder weiß: Jetzt geht es nicht mehr um Form – sondern ums Überleben in der Tabelle.
Und dann ist da noch Oma Ana.
Sie sitzt wie immer unbeeindruckt auf ihrem Stammplatz, beobachtet das Chaos und dreht den Schlüssel zu ihrem berüchtigten „Kinderpunsch“ langsam zwischen den Fingern. Riojaspezial, Kopfwehmischung, Geheimrezept – aber noch bleibt die Flasche zu.
„Solange ihr noch Tabellen rechnen könnt, wird hier nicht geöffnet“, sagt sie trocken und schaut über die Brille hinweg. „Erst wenn die Nerven komplett durch sind – dann reden wir.“
Die Spieler schlucken. Paco atmet wieder. El Sansi rechnet nochmal die Tabelle durch.
Denn eines ist klar: In dieser Phase entscheidet sich alles. Meisterschaft, Europa oder der freie Fall in die Bedeutungslosigkeit.
Und Sevilla weiß: Wenn sogar Oma Ana noch wartet, dann ist es wirklich noch nicht vorbei.
Zwei Heimsiege
Bringen uns eine Rangverbesserung von Platz 8 auf Platz 5.
3 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, dieser heisst Espanyol Barcelona.
Auf Platz 2 und 3 mit ebenfalls 34 Punkten liegen Sevilla FC und UD Ibiza.
Platz 4 geht an Celta Vigo mit 33 Punkten. Wir liegen auf Platz 5 mit 31 Punkten. Wie auch Deportivo la Coruna, Granada C.F und Real Sebastian.
Die Spiele 16 bis 18 standen am Programm.
Spiel 16 brachte uns einen 3:0 Heimsieg gegen Real Madrid.
Spiel 17 verloren wir mit 4:0 gegen Getafe C.F.
Spiel 18 brachte uns ein Heimspiel gegen Granada. Hier konnten wir mit 3:0 gewinnen.
ZAT 7:
Wir starten mit einem Auswärtsspiel bei Rayo Vallecano.
Danach spielen wir vor unseren Fans gegen Malaga C.F.
Zum Abschluss spielen wir bei Sevilla FC.
Hubi Vogts übernimmt die Königlichen
Nach dem Aus des Trainers bei Real Madrid, bekam ich das Angebot die Mannschaft in einer prekären aber nicht aussichtslosen Lage zu übernehmen. Da man so eine Chance nur einmal im Leben bekommt,
musste ich einfach zuschlagen und annehmen.
Für meinen Nachfolger bei San Sebastian ist alles bestellt. Das internationale Geschäft winkt und Top-Favorit auf den Pokalsieg ist die Mannschaft mit den hinterlassenden Reserven ebenfalls.
Ich bin sehr dankbar das ich im Baskenland viele Saisons in Ruhe arbeiten konnte. Der Pokalsieg war natürlich die Kirsche auf der Torte.
Aber ab sofort widme ich mich den neuen Aufgaben und gebe alles dafür Real Madrid in der Liga zu halten und dann die Aufbauarbeit für die nächsten Spielzeiten zu erledigen.
Die Story will es natürlich, das wir gleich am nächsten ZAT auf meinen alten Club treffen werden. Ich bin gespannt.
Der Untergang des U-Boots
Man holt sechs Punkte und rutscht trotzdem in der Tabelle ab. Der Wahnsinn der Primera nimmt ihren Lauf und damit auch der Untergang des einst so stolzen U-Bootes. Es befindet sich nicht nur Wasser im Rumpf, das Boot ist vollgelaufen bis zum Anschlag und es scheint als bedürfe es einer Generalüberholung wenn man sich vom Meeeresboden irgendwann einmal wieder über Wasser bewegen möchte. Doch der Weg dahin und zur nächsten Werft ist lang. Irgendwie muss man noch 12 Spiele absolvieren und das mit der Motivation eines Hamsters ohne Hamsterrad. Also hilft es nichts, wird werden uns weiter durchquälen, das neue Saisonziel ist ernüchternd: einen einstelligen Tabellenplatz. Und alleine diese Ankündigung ist in Villarreal ein weiterer Schockmoment nach den bitteren letzten beiden Wochen.
Am Ende der Kräfte
21 Spieltage sind gespielt und die Tabelle verspricht einen packenden Endspurt. An der Spitze behauptet sich Espanyol Barcelona, doch dahinter drängeln sich gleich mehrere Mannschaften um die begehrten Champions-League-Plätze.
Eine der spannendsten Geschichten schreibt einmal mehr das Gelbe U-Boot. Villarreal ist derzeit bis auf Rang elf abgetaucht und scheint in den Tiefen der Tabelle verschwunden zu sein. Doch alte Seebären wissen: Genau das ist der natürliche Lebensraum des U-Boots. Kaum jemand glaubt ernsthaft, dass Villarreal dort unten bleibt. Wie so oft wird erwartet, dass das Gelbe U-Boot rechtzeitig zum Saisonfinale wieder auftaucht und sich, ganz nach dem Motto eines Phönix aus der Asche, noch einmal in den Kampf um die internationalen Plätze einmischt.
Für mindestens genauso viel Gesprächsstoff sorgt Hubi Vogts. Noch vor wenigen Wochen galt er als Identifikationsfigur von Real San Sebastian. Sein Treueschwur schien unerschütterlich bis Real Madrid anklopfte. Hubi sagte Ja und wechselte kurzerhand zu den Königlichen. In San Sebastian fühlt sich dieser Schritt wie ein Verrat an, während der Wechsel sportlich bislang kaum Früchte trägt. Real Madrid steckt weiterhin tief im Tabellenkeller fest und der Trainerwechsel-Effekt ist bislang ausgeblieben.
Und dann wäre da noch der FC Sevilla.
Die Andalusier eiern Woche für Woche Richtung Platz sieben und scheinen das Wort "Mittelmaß" neu definieren zu wollen. Die Leichtigkeit vergangener Jahre ist verschwunden, die Ergebnisse bleiben aus und der Blick geht inzwischen eher nach hinten als nach vorne.
Der Grund scheint offensichtlich: Der heilige Beistand wurde in den vergangenen Spielzeiten schlicht überstrapaziert. Zu viele Wunder, zu viele himmlische Eingriffe und zu viele Gebete wurden erhört. Nun scheint aus den oberen Etagen endgültig die Nachricht gekommen zu sein: Das Wunderkonto ist leer. Weitere göttliche Unterstützung wird es vorerst nicht mehr geben, und auch auswärtige Hilfen wurden eingestellt.
Damit bleiben Sevilla nur noch zwei realistische Optionen. Entweder Oma Ana öffnet einen ihrer legendären Rioja-Keller und schenkt der Mannschaft jene Kräfte ein, die selbst der Himmel nicht mehr bereitstellt, oder die Vereinsführung zieht die Reißleine und präsentiert einen neuen Trainer.
Denn eines zeichnet sich immer deutlicher ab: Während andere Vereine vom Titel träumen und das Gelbe U-Boot auf sein traditionelles Auftauchen vorbereitet, kämpft der FC Sevilla derzeit vor allem gegen die eigene Bedeutungslosigkeit.
Platz 4
Nach 21 Spieltagen liegen wir in der Tabelle auf Platz 4 mit 38 Punkten.
Espanyol Barcelona führt die Tabelle mit 40 Punkten an, Real San Sebastian, Trainerlos, hält ebenfalls bei 40 Punkten.
Auf Platz 3 liegt Celta Vigo mit 39 Punkten.
Am Spieltag 7 erreichten wir auswärts bei Rayo Vallecano nur ein 4:4.
Daheim konnten wir Malaga C.F. mit 3:2 besiegen.
Im letzten Spiel konnten wir auswärts bei Sevilla FC mit 2:1
gewinnen.
Dir aktuelle Runde hat es in sich, wir spielen daheim gegen den Tabellenführer, Espanyol Barcelona. Auswärts geht es gegen Celta Vigo. Und nochmals auswärts müssen wir beim FC Barcelona bestehen. In dieser Runde wird sich zeigen ob wir weiterhin "Oben" mitspielen können.
Nur mehr 3 Spieltage
Ja, dann ist die Liga 2026-2 schon wieder Geschichte. Das wissen wir alle, nur wer schlussendlich Meister ist wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht!
die Mannschaften und deren Trainer liefern immer wieder Überraschungen ab, und ergibt fast nach jedem gespielten ZAT einen neuen Tabellenersten. Ausnahme ist zur Zeit Espanyol Barcelona (Tabellenführer ZAT 6, ZAT 7. Wir in der Redaktion haben schon Wetten abgeschlossen, daß beim nächsten ZAT wieder eine ander Mannschaaft oben steht. Zum Thema Titel, tippen einige auf die Titelverdeidigung von UD Ibiza, andere hingegen meinen es wird ein Überraschungsmeister.
Nun zum ZAT 8: Die Ausgangslage von Taurus ist der Tabellenplatz 3, einen Punkt hinter Platz 2 sowie Platz 1.
Um diesmal zu Punkten muss Taurus in der Ferne gegen FC Barcelona, Athletic Bilbao spielen. Zu Hause empfängt man CA Osasuna. Schnittmaschinensyro spricht nach langen in der Liga auch von Titelchancen. Dies wird sicherlich ein Schlagerspiel.
Wird sich Celta Vigo weiter nach oben orientieren ....?
Die Antwort folgt in ca. 24 Stunden!
Sportredakteuer Sergio Garcia
Charakter
Das trainerlose San Sebastian klettert von der Acht auf die Zwei. Da war vorher mal der Sevilla FC, der irgendwie den freien Fall vorausgesagt hat. Und dann irgendwann kommt Villarreal die den freien Fall schon hinter sich haben und egal wieviele Punkte man holt, man bewegt sich nicht von der Stelle. Man gewinnt 4 der letzten 6 Spiele und ist einfach nicht einen einzigen Platz in der Tabelle geklettert. Das ist aboslut irre! Selbst der Abstand nach oben hat sich nicht merklich verringert. Gut, mit 39 Gegentoren, was erwartet man da auch. Nur der HubiVogts hat mehr, aber da kann er nix dafür. Wir können da eigentlich auch nix für, aber ändern können wir es auch nicht. Da müssen wir jetzt durch, einzige Genugtuung ist es, auch Sevilla im Fall zu sehen. Ausgelassene Schadenfreude deutet auf einen schlechten Charakter hin, aber besser einen Schelchten als gar Keinen besagt eine alte, selbst erfundene Weisheit. Ob das so stimmt muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ist der Titeltraum geplatzt ?
Nach dem letzt gespielten ZAT in der Liga - Primera Division hat sich einiges getan.
Erster Verfolger von UD Ibiza mit Trainer Horror ist das wieder erstarkte Team von Schnittmaschinensyro. Obwohl Taurus zu Hause knapp 1:0 gewann, schlich das Team von Schnittmaschinensyro von Plat 4 auf 2 vor.
Taurus hingegen verlor 2 Plätze und belegt zur Zeit Platz 5. Was aber mehr schmerzt ist der Abstand zu UD Ibiza, denn dieser beträgt bereits 4 Punkte.
Dies kam zustande, daß man gegen den trainerlosen FC Barcelona in der Fremde nur 4:4 spielte. Wie man Taurus kennt, waren sicherlich 3 Punkte eingeplant. Nach dem Spiel, so munkelt der eine oder andere in der Szene, gab es Gespräche mit den Präsidium beider Klubs. Ob es um Taurus ging (Vereinswechsel) wollte keiner von den Herren verraten.
Das zweite Auswärtsspiel gegen Horror in Bilbao verlor Taurus knapp 1:0.
Das nächste Highlight jagd dem anderen!
Im Zat 9 erwartet Taurus zu Hause den Tabellenführer, dies ist ein 6 Punkte Spiel! Weiteres empfängt man Deportivo La Coruna.
Auswärts muss man zu Athletico Madrid. Trainer Armin liegt auf Platz 7, einen Punkt hinter Taurus, und schielt sicherlich auf die internationalen Plätze.
Somit wird auch dieser ZAT für Taurus und seinen Mannen ein heißer.
Info zum EC - Europa Leauge:
Taurus steht mit Celta Vigo im Viertelfinale und trifft auf Roda Kerkrade!
Sportredakteur Sergio Garcia
Es ist nicht zu fassen. Wir stehen vor etwas Historischem!
Ibiza steht vor der historischen Chance, den Meistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Gelingt dieses Kunststück, würden die Balearen Fußballgeschichte schreiben. Zuletzt schaffte dies Osasusna, das sich in den Saisons 2019-3 und 2020-1 zweimal in Folge die Meisterschaft sicherte. Ausgerechnet dieses Team gilt nun als größter Rivale im Titelrennen und könnte Ibiza den Traum vom erneuten Triumph noch streitig machen.
Dennoch spricht derzeit vieles für den Titelverteidiger. Die Mannschaft präsentiert sich in starker Form und hat das Momentum auf ihrer Seite. Mit konstanten Leistungen und großem Selbstvertrauen geht Ibiza in die entscheidende Phase der Saison. Ob dies am Ende tatsächlich für den erneuten Titelgewinn reicht, bleibt jedoch offen.
Trainer Sero zeigt sich vor dem Saisonfinale emotional: „Das wäre eine unfassbare Geschichte. Vor ein paar Jahren haben wir gemeinsam ganz unten begonnen, und nun stehen wir vor etwas Historischem.“ Seine Worte verdeutlichen, welchen außergewöhnlichen Weg der Verein genommen hat und wie nah Ibiza einem besonderen Kapitel der Vereinsgeschichte ist.
Der Irrsinn geht weiter
Der Irrsinn geht einfach nahtlos weiter. Klar, man kletter ein wenig in der Tabelle, der Abstand auf die Internationalen Plätze bleibt trotzdem konstant. Zum dritten Mal in Folge gewinnt man 2 Spiele, zum dritten Mal in Folge schaut man auf die Tabelle und denkt sich "was zur Hölle ist da los?". Und auch wenn der ein oder andere Kollege glaubt das U-Boot geht wieder auf auftauchen, selber glaubt man keine Sekunde daran. Man ist auf Tauchgang und es wirkt als könnte man machen was man will, es wird sich in dieser Spielzeit nichts daran ändern. Es bleibt also nur sich seinem Schicksal zu ergeben und darauf zu hoffen, dass es in der kommenden Saison wieder anders läuft.
Forza
Oma Ana und der Faden
Beim FC Sevilla scheint sich die Saison langsam in eine entscheidende Phase zu bewegen. Nach Wochen des Hinterherlaufens ist Platz 7 mittlerweile wieder in greifbare Nähe gerückt. Der Anschluss an die europäischen Plätze ist hergestellt, doch die Mannschaft muss nun beweisen, dass sie die nötige Konstanz besitzt, um den nächsten Schritt zu machen.
International ist der Traum hingegen beendet. In der Champions League schied Sevilla souverän aus, was die Stimmung rund um den Klub deutlich getrübt hat. Besonders die Vereinsführung zeigt sich unzufrieden – die Oma ist mächtig angefressen und der Vertrag von Trainer El Sansi hängt inzwischen am seidenen Faden.
Auch auf die bisher oft beschworene göttliche Unterstützung scheint man sich nicht mehr verlassen zu können. Sevilla steht damit vor der Aufgabe, aus eigener Kraft die Saison zu retten und mit einer starken Liga-Schlussphase doch noch für ein versöhnliches Ende zu sorgen.
24 Spiele
sind absolviert.
Es führt UD Ibiza mit 47 Punkten.
Auf Platz 2 und 3 liegen punktegleich CA Osasuna und Real San Sebastian (Trainerlos).
Auf Platz 4 bis 7 reihen sich punktegleich mit 43 Punkten folgende Vereine. Espanyol Barcelona, Celta Vigo, Deportivo la Coruna, und Sevilla FC.
Auf Platz 8 liegt Athletic Bilbao mit 42 Punkten.
Platz 9 hat dann schon einen kleinen Rückstanf und weist 39 Punkte auf.
Am letzten Spieltag gab es für einen 2:0 Heimsieg gegen Espanyol Barcelona, eine 1:0 Auswärtsniederlage bei Celta Vigo und wieder einen Sieg, dieser erfolgte auswärts beim FC Barcelona mit 4:2.
Am 9. ZAT spielen wir daheim gegen Athletic Bilbao und Atletico Madrid.
Auswärts bekommen wir es mit Deportivo la Coruna zu tun.
Der Titeltraum ist .....
..... definitiv geplatzt.
Janicjt nur das, auch dr internationale Startplatz ist in weiter Ferne gerückt. Rutschte Taurus von Platz 5 auf 9 ab!
Dies geschah, dass man zu Hause gegen Deportivo la Coruna 1:2 verlor, und gegen UD Ibiza ebenfalls zu Hause nach einem Torvestival 7:7 spielte. Das Auswärtsspiel verlor Taurus 3:0. Summe Sumarum von 9 Zählern, 1 Zähler erspielt.
Es war sowieso eine schwarze Woche für Taurus und seinem Team!
Im Cup verlor Taurus im Elfmeterschießen gegen Rayo Vallecano 9:8, und in der Europa Leauge war im Viertelfinale Roda Kerksrade Endstation. So bleibt für die Fans im letzten ZAT nur mehr zu hoffen und bangen, dass sich die Mannschaft ein wenig ergänzt, und in die alte Spur bis zum ZASt 8 wieder findet.
Eine Fragen stellen sich viele.... wird Taurus den Vetein, wenn kein internationaler Platz erspielt wird, den Verein wechseln? Gerüchte gehen umher - FC Barcelona?
Sportdirektor Sergio Garcia
Besoffski Finale
Das Saisonfinale wird traditionell im 100 Montaditos analysiert ,dort, wo die wirklich wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Am Stammtisch sitzt natürlich die geheime Vereinspräsidentin Oma Ana, während Padre Pedro trotz ausgelaufener Lizenz als geistlicher Beistand weiterhin seinen festen Platz hat. Auf dem Tisch stehen Tapas, ein paar Gläser Rotwein ,selbstverständlich nicht der von Oma Ana und die aktuelle Tabelle.
Der Blick auf das Klassement sorgt zunächst für ein leichtes Schmunzeln. Vier Punkte Rückstand auf die Spitze ,die Meisterschaft lebt also noch. Zumindest auf dem Taschenrechner. Denn mit zwei unbequemen Auswärtsspielen zum Saisonabschluss müsste schon alles perfekt laufen. Und wenn es etwas gibt, das Sevilla in dieser Saison auswärts nicht perfekt beherrscht, dann ist es... Auswärtsspiele.
Viel realistischer erscheint deshalb der Blick nach hinten. Deportivo, Athletic Bilbao und Real San Sebastian lauern nur darauf, dass Sevilla noch einmal ins Straucheln gerät. Zwei Plätze nach unten sind schneller verschenkt als eine Runde Montaditos zur Happy Hour.
Damit rückt automatisch wieder der dänisch sprechende Luxemburger El Sansi in den Mittelpunkt. Behält er seinen Vertrag? Muss er zittern? Oder reicht Platz vier, fünf oder sechs für eine weitere Saison auf der Trainerbank? Fragen über Fragen.
Dabei sollte man die Kirche oder in diesem Fall Padre Pedro auch einmal im Dorf lassen. Nach drei starken Spielzeiten darf man sich durchaus eine kleine Schwächephase erlauben. Andere Vereine wären froh, wenn ihre Krise mit einem möglichen Champions-League-Platz endet. In Sevilla hingegen wird schon diskutiert, ob eine Saison ohne Meistertitel überhaupt als Erfolg gewertet werden darf. Das nennt man wohl Luxusprobleme.
Eines steht jedenfalls fest: Egal wie die letzten beiden Spieltage ausgehen, im 100 Montaditos wird die Saison bis ins kleinste Detail analysiert. Und spätestens nach dem dritten Glas Rotwein wohlgemerkt nicht dem von Oma Ana, ist man sich ohnehin einig, dass nächstes Jahr wieder ganz oben angegriffen wird. Oder zumindest genauso lange davon geträumt wird wie in dieser Saison.
Zwischen Titel und Verwunderung
Trotz des denkwürdigen und einmaligen 7:7 bei Celta Vigo lebt die historische Chance weiterhin. Was zunächst wie ein herber Rückschlag wirkte, hat die Ausgangslage zwar komplizierter gemacht, doch die Entscheidung ist vertagt. Damit kommt es am letzten Spieltag zu einem echten Finale – voller Emotionen, Spannungen und Nervenkitzel. Genau solche Momente machen den Sport aus: Alles steht auf dem Spiel, jeder Treffer kann über Triumph oder Enttäuschung entscheiden.
Allerdings sorgen ausgerechnet jetzt Nebengeräusche für zusätzliche Unruhe. Rund um Sero gibt es Spekulationen über mögliche Veränderungen. Zwar hat er die Gerüchte öffentlich dementiert, doch die Art und Weise seines Dementis wirkt zumindest nicht vollkommen überzeugend. Dadurch bleiben Fragen offen, die zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt aufkommen. Ob diese Diskussionen Einfluss auf die Mannschaft haben und am Ende sogar das Aus im Titelrennen bedeuten könnten, wird sich erst nach dem Schlusspfiff zeigen. Klar ist jedoch, dass der volle Fokus jetzt auf dem letzten Spiel liegen muss. Unabhängig vom Ausgang der Meisterschaft verdient die gesamte Saison großen Respekt. Die Mannschaft hat über Monate hinweg Leidenschaft, Einsatz und Qualität gezeigt und sich die Chance auf den Titel erarbeitet. Nun gilt es, noch einmal alle Kräfte zu bündeln und den Traum bis zur letzten Minute am Leben zu halten. Abschließend möchte ich mich ausdrücklich bei der Ligaleitung bedanken. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Liga mit großem Engagement, Professionalität und viel Herzblut geführt. Dafür gebührt allen Verantwortlichen ein großes Dankeschön.
Ich wünsche allen Spielern schon jetzt eine erholsame und wohlverdiente Pause. Genießt die freie Zeit, sammelt neue Energie und kommt gesund und motiviert zurück. Dann wartet mit Sicherheit eine neue Saison voller spannender Herausforderungen und unvergesslicher Momente.
Endspurt
Die letzten 3 Runden stehen am Programm. Und es können noch viele (6) Clubs Meister werden.
Auf Platz 1 steht UD Ibiza mit 51 Punkten.
UD Ibiza hat noch 2 Heimspiele und nur 1 Auswärtsspiel.
Wir liegen auf Platz 2 mit 50 Punkten, haben aber nur 1 Heimspiel und das Auswärtsspiel beim Tabellenführer UD Ibiza.
Auf Platz 3, 4 und 5 liegen Espanyol Barcelona, Sevilla FC und Deportivo la Coruna mit je 49 Punkte.
Auf Platz 6, das zum internationalen Antreten berechtigt, liegt zurzeit Athletic Bilbao mit 48 Punkten.
Am letzten Spieltag konnten wir mit 6:0 gegen Athletic Bilbao gewinnen, auswärts verloren mit 3:0 bei Deportivo la Coruna. Zum Abschluss gewannen wir wieder vor unseren Fans mit 4:0 gegen Atletico Madrid.
Die letzte Runde.
Das Topspiel:
UD Ibiza - CA Osasuna
Dann empfangen wir daheim Real San Sebastian.
Und zum Abschluss müssen wir wieder auswärts bei Villarreal C.F. antreten.
Gratulanten
Was für ein Comeback von Horror! und das ganz ohne Zeitungsboni! Respekt und Gratulation an der Stelle.
Viel Erfolg an Osasuna zum 8.en Copa Titel! Ein Pokalmonster. Ich hätte es dir im Finale nicht so einfach gemacht, aber Espanyol hatte was dagegen.
Wir selber schaffen es am letzten ZAT noch in die von mir ungeliebte Conference League. Das fehlende Auswärtstor gegen Vigo hätte das verhindert, hat es aber nicht. Daher müssen wir mit Rang 6 leben. Gibt Schlimmeres.
Großen Dank an Terrormopp für die Leitung der Liga! Auch wenn es diese Saison nicht immer ganz so pünktlich lief, die Saisons davor waren einfach grandios! Und auch richtig dann zu merken, dass es zeitlich nicht klappt und zurückzutreten. Hut ab! Und Willkommen als Gegner in der Liga, ich freu mich auf die Duelle.
Und Willkommen Sero! Schade, dass ein so starker Mitspieler aus der Liga geht, aber ich glaube als Ligaleiter bist du ebenso Top!
Schöne Sommerpause und bis bald.
P.S.: Katastrophaler Auftritt in Europa von uns allen, nächste Saison korrigieren wir das wieder!